Goslar. Die Einnahmen aus der Hundesteuer sind in Goslar erneut leicht gesunken. Das geht aus Daten hervor, die die Stadtverwaltung auf Nachfrage von regionalHeute.de bereitstellte.
Wer einen oder mehrere Hunde hält, muss dafür eine entsprechende Steuer an die Kommune entrichten. Im Stadtgebiet von Goslar waren im vergangenen Jahr 3.259 Hunde offiziell angemeldet. Im Jahr zuvor waren es noch 3.299. Eingenommen wurden durch die Hundesteuer 376.602 Euro (Vorjahr: 381.254 Euro).
Hundesteuer steigt
Jede Kommune hat das Recht, die Höhe dieser Steuer eigenständig festzulegen, was in der Region zu teils deutlichen Unterschieden führt (mehr lesen Sie hier). In der Stadt Goslar wurde im Dezember die Erhöhung der Hundesteuer zum 1. Januar 2026 beschlossen. Der Steuersatz für den ersten Hund beträgt nun 132 Euro pro Jahr (vorher 108 Euro). Für den zweiten Hund erhöht sich der Betrag von 156 auf 192 Euro jährlich (Anhebung um 36 Euro), und für jeden weiteren Hund steigt der Satz von 174 auf 216 Euro (Anhebung um 42 Euro). Die höchste Erhöhung betrifft den Steuersatz für einen sogenannten "gefährlichen Hund", der von 846 auf 960 Euro angehoben wird, eine Steigerung von 114 Euro.
Als "gefährliche Hunde" gelten laut der städtischen Satzung Tiere, bei denen aufgrund ihrer Veranlagung oder ihres Charakters eine erhöhte Gefahr für Personen besteht, worunter unter anderem Rassen wie Bull-Terrier, Pit-Bull-Terrier oder Mastinos fallen.

