"HarzWaldHaus" mit neuer Ausstellung eröffnet

Das ehemalige "Haus der Natur" wurde in "HarzWaldHaus" umbenannt.

Bei der Neu-Eröffnung des HarzWaldHauses (von links): Volker Brengelmann, Niedersächsisches Umweltministerium, Meike Hullen, Nationalparkverwaltung, Dr. Bettina König, Leiterin HarzWaldHaus, Dr. Roland Pietsch, Leiter Nationalpark Harz, Dr. Klaus Merker, Präsident Niedersächsische Landesforsten, Ralf Krüger, Landesforsten.
Bei der Neu-Eröffnung des HarzWaldHauses (von links): Volker Brengelmann, Niedersächsisches Umweltministerium, Meike Hullen, Nationalparkverwaltung, Dr. Bettina König, Leiterin HarzWaldHaus, Dr. Roland Pietsch, Leiter Nationalpark Harz, Dr. Klaus Merker, Präsident Niedersächsische Landesforsten, Ralf Krüger, Landesforsten. Foto: Ingrid Nörenberg, Nationalpark Harz

Bad Harzburg. Im "HarzWaldHaus", das zuvor "Haus der Natur" hieß, ist am heutigen Donnerstag eine neue Ausstellung eröffnet worden. Das teilte der Nationalpark Harz mit. Klaus Merker, Präsident der Niedersächsischen Landesforsten, und Roland Pietsch, Leiter des Nationalparks Harz, eröffneten sie im Beisein von Referatsgruppenleiter Volker Brengelmann als Vertreter des Niedersächsischen Umweltministeriums und weiteren Ehrengästen.


Die neue Ausstellung der gemeinsamen Einrichtung der Niedersächsischen Landesforsten und des Nationalparks Harz in Bad Harzburg widmet sich dem Harzwald. Dieser habe eine vielfältige Bedeutung für die Menschen, für die Artenvielfalt und den Naturhaushalt, hieß es. Außerdem spiele er eine wichtige Rolle als nachhaltige Rohstoffquelle für nachwachsendes Holz und für den großflächigen Schutz der eigendynamischen Naturentwicklung. Die Ausstellung setze auf innovative Vermittlungsmethoden und berücksichtige die Ziele einer Bildung für nachhaltige Entwicklung, hieß es weiter. Als roter Faden diene dabei die Frage, was im Harzwald an einem Tag, in einem Jahr, in Jahrhunderten oder gar in Jahrtausenden passiere. Die Ausstellung behandle zudem die Fragen, wieso der Harz heute so ist, wie er vorgefunden werden kann, und wie er in Zeiten des Klimawandels wohl zukünftig aussehen könnte.

"Formicarium" zeigt die Lebenswelt von Ameisen


Weitere Schwerpunkte widmen sich dem Luchs, seiner Lebensweise und Wiederansiedlung im Harz sowie einem "Formicarium", das den Besuchern die Lebenswelt der Ameisen lebendig vor Augen führen soll. Beide Elemente seien auch schon in der alten Ausstellung Besuchermagnete gewesen, hieß es. Sie seien mit der Neugestaltung jedoch erheblich aufgewertet worden. Auch der zum Harzwaldhaus gehörende Eingangs- und Shopbereich und der für Veranstaltungen genutzte Multifunktionsraum wurden komplett erneuert.

Das Harzwaldhaus ist der einzige Ort im Harz, an dem unter einem Dach Nationalparkverwaltung und Niedersächsische Landesforsten die Öffentlichkeit gemeinsam über ihre Arbeit informieren. Der Leitgedanke dabei sei: "Gemeinsam nachhaltig handeln - sowohl bei der Nutzung als auch beim Schutz der Naturgüter", hieß es.

Besuchbar war die Ausstellung bereits seit Oktober


Finanziert wurde die Ausstellungserneuerung durch Mittel aus der Förderrichtlinie "Landschaftswerte" des Niedersächsischen Umweltministeriums und Finanzmitteln der Niedersächsischen Landesforsten. Für Besucher ist die Ausstellung seit Oktober zu besichtigen. Die offizielle Eröffnungsfeier sein nunmehr der feierliche Schlusspunkt unter ein langwieriges Projekt, das mit seinen Themen über den Harzwald vor dem Hintergrund der sichtbaren Veränderungen in der Landschaft aber aktueller denn je sei, hieß es weiter.


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