Goslar. 1. November 2016. Das Hygiene-Team der Asklepios Harzkliniken GmbH in Goslar hat die 2000 Euro des Asklepios-Awards jetzt dem Verein „Elternhilfe für krebskranke Kinder Göttingen“ gespendet. Vertreter des Teams übergaben der Einrichtung einen entsprechenden Scheck.
Dagmar Hildebrandt-Linne, Geschäftsführerin der Elternhilfe für das krebskranke Kind Göttingen e.V., sagte nach einer Pressemitteilung der Asklepios Kliniken: „Wir freuen uns riesig über die großartige Unterstützung des Hygieneteams der Asklepios-Klinik aus Goslar. Die Spende hilft uns sehr, weiterhin Aktionen für Familien anzubieten, sei es das regelmäßige Geschwistertreffen, das Wochenende für verwaiste Familien, ein Wochenende für verwaiste Jugendliche und junge erwachsene Geschwister oder eine Familienfreizeit im Mai 2017, um nur einige zu nennen.“
„Wir waren sehr berührt von der heimeligen Atmosphäre und der Unterstützung, die die Familien durch professionelle psychosoziale Begleitungen, Veranstaltungen und das Miteinander erfahren können“, sagte Hedda Kempe vom Hygieneteam der Asklepios Harzklinik Goslar, die anlässlich der Scheckübergabe zusammen mit ihrer Kollegin Anke Philipp – sie hatte die Idee, das Geld der Elternhilfe zu spenden - die Einrichtung besichtigte.
Elternhilfe entstand aus einer Selbsthilfegruppe
Der Verein „Elternhilfe für das krebskranke Kind Göttingen e.V." entstand nach eigenen Angaben zunächst als Selbsthilfegruppe von Eltern, die sich auf der Kinderkrebsstation der Universitätsklinik Göttingen kennengelernt hatten. Heute hat der Verein mehr als 450 Mitglieder.
Die Aufgabenbereiche der „Elternhilfe“ haben sich seit der Gründung schnell ausgeweitet. Unter deren Dach bilden das Elternhaus, die Stiftung und der Verein „KIMBU“ eine Einheit. Das Elternhaus befindet sich gegenüber der Uniklinik Göttingen und gibt Eltern, deren Kinder in der Kinderklinik stationär behandelt werden, eine Möglichkeit, in unmittelbarer Nähe ihres Kindes zu übernachten und ständig bei ihnen zu sein. Auch Geschwisterkinder können dort mit aufgenommen werden. Es gibt dort beispielsweise Spielzimmer, eine Bibliothek, Jugendzimmer mit Fernseher und Playstation und andere Rückzugs- und Beschäftigungsmöglichkeiten. Das Elternhaus gibt es nach Angaben des Vereins seit 28 Jahren und kann zeitgleich 18 Familien unterbringen.
Auszeichnung für das Verfahren des MRSA-Vollscreenings
Der Leitende Oberarzt Ulrich Sievers, seit 20 Jahren verantwortlich für die Krankenhaushygiene der Asklepios Harzkliniken und sein dreiköpfiges Hygiene-Team, waren in diesem Jahr für ihr Verfahren des „MRSA-Vollscreening“ in der Kategorie „Qualität“ mit dem renommierten Asklepios Award ausgezeichnet worden. Zum ausgezeichneten Hygieneteam gehören auch die Hygiene-Fachkräfte Hedda Kempe, Christiane Meyer und Anke Philipp. Bei dem Verfahren werden alle Patienten sofort auf die spezielle Form der multiresistenten Keime „MRSA“ überprüft. Nur wenige Kliniken in Deutschland praktizieren das umfassende MRSA-Vollscreening wie die dafür ausgezeichneten Harzkliniken.