Kies-Abbau in Wiedelah: Unterlagen liegen aus

Zu den Unterlagen gehören unter anderem die Raumverträglichkeitsstudie, der Umweltbericht sowie Wasser- und Lärmgutachten.

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Symbolbild Foto: pixabay

Goslar. Im Goslarer Ortsteil Wiedelah soll zur Sicherung der regionalen Rohstoffversorgung Kies abgebaut werden. Hierzu hat der Regionalverband Großraum Braunschweig ein Raumordnungsverfahren eingeleitet. Die Verfahrensunterlagen werden öffentlich ausgelegt und sind für alle einsehbar. Das berichtet der Regionalverband in einer Pressemeldung.



Zu den Unterlagen gehören unter anderem die Raumverträglichkeitsstudie, der Umweltbericht (UVP-Bericht) sowie Wasser- und Lärmgutachten. Alle Unterlagen stehen ab sofort online unter: www.regionalverband-braunschweig.de/rov/bodenabbau-wiedelah zur Verfügung. Darüber hinaus liegen alle Unterlagen in der Zeit vom 5. Mai bis 19. Juni 2023 bei der Stadt Goslar, Charley Jacob Straße 3 und Goslarer Straße 9 sowie beim Regionalverband Großraum Braunschweig, Frankfurter Straße 2, in Braunschweig aus.

Stellungnahmen bis Juli


Stellungnahmen können bis zum 19. Juli 2023 abgegeben werden. Bevorzugt digital an die Mailadresse beteiligung@regionalverband-braunschweig.de mit dem Betreff „Bodenabbau Wiedelah“. Alle Stellungnahmen werden beim Regionalverband ausgewertet und in das Verfahren einbezogen.

Zum Hintergrund


Bevor ein Vorhaben genehmigt wird, muss häufig ein Raumordnungsverfahren (ROV) vorgeschaltet werden. Immer dann, wenn das Vorhaben von sogenanntem raumbedeutsamem und überörtlichem Interesse oder Wirkung ist. In diesem Schritt prüft der Regionalverband, ob das Vorhaben mit den zahlreichen Anforderungen an einen Raum oder an eine Fläche in Einklang gebracht werden kann. Dabei werden alle Träger öffentlicher Belange (Kommunen, Fachbehörden, Institutionen etc.) und die Öffentlichkeit am Verfahren beteiligt.


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