Klinikseelsorge und Harzkliniken für Menschen in Tansania


Mit bei dem Hilfsprojekt dabei, Babybetten und mehr für Tansania: v.l. Hartmut Barsnick, Hartwig Wrede, Unternehmer Dominik Werner, Marlis Barsnick  sowie Birte Jerkel, stellvertretende Apothekenleitung Harzkliniken (Foto: Harzkliniken) Foto: Asklepios Harzkliniken
Mit bei dem Hilfsprojekt dabei, Babybetten und mehr für Tansania: v.l. Hartmut Barsnick, Hartwig Wrede, Unternehmer Dominik Werner, Marlis Barsnick sowie Birte Jerkel, stellvertretende Apothekenleitung Harzkliniken (Foto: Harzkliniken) Foto: Asklepios Harzkliniken | Foto: Asklepios Hrzlkiniken

Goslar. Bürger, der Klinikseelsorger und die Asklepios Harzkliniken unterstützen ein Hilfsvorhaben in Afrika: Sie spendeten jetzt Rollstühle, Babybetten, Blutdruckmessgeräte und Pflegeprodukte für ein Partnerschaftsprojekt des Kirchenkreises Halberstadt in Tansania.


Die Güter sind für dortige Gesundheitsstationen vorgesehen. Das Projekt „Mang ́oto“ in Tansania umfasst aber auch die Unterstützung von Ganztagsschulen und Kinderkrippen, besonders die Schulspeisung der Kinder. Es unterstützt Selbsthilfegruppen von Aidskranken sowie werdender und junger Mütter. Insgesamt erreicht das Projekt in der Region mehrere Tausend Menschen.

Der Kontakt zu dem Hilfsprojekt in Tansania kam über Pfarrer Hartwig Wrede zustande, Klinikseelsorger der Asklepios Harzkliniken. Sein früherer Kollege Hartmut Barsnick, Pfarrer im Ruhestand des Pfarrsprengels Ströbeck aus Halberstadt, ist in dem Hilfsprojekt „Mang ́oto“ in Tansania seit 25 Jahren aktiv. „Wir freuen uns über die gespendeten Dinge, sie helfen den Menschen dort sehr“, sagt Hartmut Barsnick. „Das Leben in den Dörfern der Livingsstone- Mountains im Südwesten des Landes, wo das Projekt tätig ist, ist nach wie vor von Armut geprägt. Das betrifft insbesondere die große Gruppe der Aidswaisen.“ Auch Pfarrer Wrede war in Tansania, hat sich vor Ort über „Mang ́oto“ informiert.

 eine Gesundheitsstation in einem Dörfern der Livingsstone-Mountains im Südwesten von Tansania, die von dem Hilfsprojekt mit unterstützt wird
eine Gesundheitsstation in einem Dörfern der Livingsstone-Mountains im Südwesten von Tansania, die von dem Hilfsprojekt mit unterstützt wird Foto: Privat)



Barsnick, 74, ist zusammen mit seiner Frau Marlis, 70, regelmäßig ein halbes Jahr in Tansania, hilft dort in den Diakonien mit. Sie kennen die Situation dort seit Jahren und auch die Möglichkeiten, mit vergleichbar wenig Mitteln viel zur Verbesserung der Lebenssituation tun zu können. Ihre Garantie: Jede Unterstützung kommt dort direkt und ohne Abzüge vor Ort bei dem Hilfsprojekt an. „Seit nunmehr fast zehn Jahren unterstützen wir Hartmut Barsnick“, sagt Pfarrer Wrede. Er warb in Goslar bei Bürgern und Institutionen um Sachspenden, mobilisierte und koordinierte auch die Spenden in den Harzkliniken. „Ich danke allen für das wunderbare große Engagement, es ist ein effektives, unbürokratisches schnelles Netzwerk von Helfern.“

So spendeten beispielsweise auch die Gebrüder Werner aus Goslar vier Rollstühle, Neupreis zusammen mehr als 3000 Euro. „Hilfe ist immer notwendig, hier, aber auch bis Afrika“, sagt Dominik Werner, zusammen mit seinem Bruder Geschäftsführer des Sanitätshauses Werner & Habermalz.

Ende April wird ein Seecontainer beladen und dann über Hamburg nach Tansania verschifft. Mehr Informationen zu dem Hilfsprojekt „Mang ́oto“ unter: www.mangoto.de, oder per E-Mail: info@mangoto.de, Telefon: 039427 – 266.

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