Goslar. Im Oktober 2023 zerstörte ein Feuer die ehemalige Villa Helene in Romkerhalle im Okertal fast vollständig. Noch heute liegen Trümmer auf der Straße, sodass die dort entlangführende B498 halbseitig gesperrt ist. Die Beseitigung der Reste der Villa droht nun eine nicht enden wollende Geschichte zu werden. Ein Versuch im vergangenen Jahr scheiterte. Jetzt gibt es einen neuen Anlauf.
Da die Eigentümer der Villa dauerhaft nicht zu erreichen waren, wurde die Beseitigung der Ruine von der Stadt Goslar öffentlich ausgeschrieben und beauftragt. Der Abbruch sollte Ende Juni 2025 beginnen und Mitte Juli beendet sein. Doch es kam zu Verzögerungen, es gab juristischen Ärger mit der beauftragten Abbruchfirma, und letztlich wurde der Auftrag gekündigt, wie uns die Stadt im November mitteilte.
Abbruch und Entsorgung
Wie in der vergangenen Woche berichtet, wurde das Projekt inzwischen von der Zentralen Vergabestelle der Stadt Goslar erneut ausgeschrieben. Es geht um den Abbruch der Brandruine Villa Helene, Okertal 32, und die Entsorgung des Abbruchmaterials. Die Angebotsfrist lief am 30. Januar aus. regionalHeute.de fragte bei der Stadt nach, was die Ausschreibung ergeben hat und wie es nun weitergeht.
15 Angebote eingegangen
"Bis Ende Januar sind fristgerecht 15 Angebote eingegangen. Gegenwärtig läuft die Auswertung", teilt Elke Dreßler für die Stadt Goslar mit. Unter Einhaltung der üblichen Fristen nach Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen gehe man davon aus, dass der Auftrag bis Ende Februar erteilt werden könne. Einen weiteren Zeitplan gebe es noch nicht.
Laut Ausschreibung sollte spätestens 15 Werktage nach Zuschlagserteilung mit der Ausführung begonnen werden. Die Fertigstellung sollte demnach innerhalb von 18 Werktagen nach Beginn erfolgen. Als Zuschlagskriterium bei der Vergabe wurde von der Stadt zu 100 Prozent der Preis genannt.

