Villa-Reste auf Bundesstraße: Nächster Beseitigungsversuch gestartet

Seit Oktober 2023 liegen Trümmer auf der Straße, sodass die B498 bei Romkerhalle halbseitig gesperrt ist. Im vergangenen Jahr sollten die Reste endlich beseitigt werden, doch der Versuch scheiterte.

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Die Ruine der Villa Helene schränkt immer noch den Verkehr auf der B498 ein. Archivbild
Die Ruine der Villa Helene schränkt immer noch den Verkehr auf der B498 ein. Archivbild | Foto: Matthias Kettling

Goslar. Im Oktober 2023 zerstörte ein Feuer die leerstehende ehemalige Villa Helene in Romkerhalle im Okertal fast vollständig. Noch heute liegen Trümmer auf der Straße, sodass die dort entlangführende B498 halbseitig gesperrt ist. Die Beseitigung der Reste der Villa droht nun eine nicht enden wollende Geschichte zu werden. Ein Versuch im vergangenen Jahr scheiterte. Nun gibt es einen neuen Anlauf.



Da die Eigentümer der Villa dauerhaft nicht zu erreichen waren, wurde die Beseitigung der Ruine von der Stadt Goslar öffentlich ausgeschrieben und beauftragt. Der Abbruch sollte Ende Juni 2025 beginnen und Mitte Juli beendet sein. Doch es kam zu Verzögerungen, es gab juristischen Ärger mit der beauftragten Abbruchfirma, und letztlich wurde der Auftrag gekündigt, wie uns die Stadt im November mitteilte.

Frist läuft schon bald ab


Damals hieß es, wie es jetzt weitergehe, hänge von den Vorgaben des Vergabeverfahrens ab. Näheres wurde nicht genannt. Doch offenbar ist das Projekt inzwischen von der Zentralen Vergabestelle der Stadt Goslar erneut ausgeschrieben worden. Es geht erneut um den Abbruch der Brandruine Villa Helene, Okertal 32, und die Entsorgung des Abbruchmaterials. Die Angebotsfrist läuft bereits am 30. Januar 2026 um 9 Uhr ab.

Preis entscheidet


Die Bindefrist läuft am 2. März 2026 ab. Bis dahin ist der Bieter an sein abgegebenes Angebot gebunden und die Stadt Goslar hat Zeit, das wirtschaftlichste Angebot auszuwählen und den Zuschlag vorzubereiten. Spätestens 15 Werktage nach Zuschlagserteilung sollte die Ausführung beginnen. Die Fertigstellung solle laut Ausschreibung innerhalb von 18 Werktagen nach Beginn erfolgen. Als Zuschlagskriterium bei der Vergabe wird von der Stadt zu 100 Prozent der Preis genannt.