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Grippewelle forderte zehn Todesopfer in Wolfsburg



Wolfsburg

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Grippewelle forderte zehn Todesopfer in Wolfsburg

von Anke Donner


Nach der Grippewelle kehrt im Wolfsburger Klinikum allmählich wieder der Normalbetrieb ein. Foto/Video: aktuell24/kr Foto: aktuell24/kr

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Wolfsburg. Seit Wochen hat die Grippewelle ganz Deutschland fest im Griff. Auch in unserer Region hat die Influenza für viele Krankheitsfälle gesorgt. Im Wolfsburger Klinikum sind sogar zehn Menschen an dem Grippevirus gestorben. Inzwischen würde sich die Lage in Wolfsburg aber wieder entspannen, teilt das Klinikum auf Nachfrage von regionalHeute.de mit.



Bereits zu Beginn der Grippewelle berichtete das Klinikum Wolfsburg von einem erhöhten Patientenaufkommen aufgrund der Anzahl an echter Grippe Erkrankter. Die Situation sei teilweise extrem angespannt, täglich wurden in der Zentralen Notfallaufnahme bis zu 30 Patienten mit grippalen Symptomen vorstellig, von denen ein Großteil stationär behandlungsbedürftig war, berichtet das Klinikum in einer Pressemitteilung. Labor-Tests wurden in Wolfsburg und deutschlandweit knapp.Als außergewöhnliche Maßnahme wurden zeitweise Männer und Frauen, die an der
gleichen Grippeform erkrankt sind, nur durch einen Sichtschutz getrennt in Mehrbettzimmern behandelt. Zudem wurden im Klinikum zwei Isolationsstationen betrieben undgeplante operative Eingriffe kurzzeitig verschoben, sofern dies möglich war.

Inzwischen hat sich die Lage im Wolfsburger Klinikum entspannt, teilt die Pressestelle auf Nachfrage von regionalHeute.de mit. "Mittlerweile können wir eine leichte Entspannung der Situation feststellen. Nachdem in den vergangenen Wochen die Zahl der Influenzapatienten stark zugenommen hat, ist die Anzahl der Patienten seit einigen Tagen rückläufig. Für die operativen Kliniken gilt seit dieser Woche wieder die Normale OP-Planung, das heißt auch, geplante Operationen können wieder durchgeführt werden, weil die notwendigen Bettenkapazitäten wieder in ausreichender Menge zur Verfügung stehen", so Pressesprecher Thomas Helmke.

Grippewelle fordert Todesopfer


Wie Prof. Dr. med. Matthias Menzel, Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Operative Intensivmedizin und Rettungsmedizin, im Gespräch mit regionalHeute.de erklärt, forderte die Grippe einige Todesopfer. Hierbei handelte es sich aber ausschließlich um ältere Menschen, deren Gesundheitszustand bereits schlecht und das Immunsystem geschwächt war, betont Menzel.


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