whatshotTopStory

Großbrand im Rittergut: Forsthaus fiel wohl Fahrlässigkeit zum Opfer

Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen. Im Raum steht der Vorwurf der fahrlässigen Brandstiftung.

von Marvin König


Rauchschwaden dringen aus dem schwer beschädigten Dachstuhl.
Rauchschwaden dringen aus dem schwer beschädigten Dachstuhl. Foto: aktuell24

Artikel teilen per:

15.06.2020

Lucklum. Das Großfeuer am Rittergut Lucklum wird ein Fall für die Staatsanwaltschaft. Nach Auskunft der Polizei Wolfenbüttel geht die Polizei inzwischen davon aus, dass der Brand aufgrund "fahrlässiger Handlungen" bei Bauarbeiten entstand. Das Feuer zerstörte in der Nacht zum 16. Mai das ehemalige Forsthaus des Rittergutes, in dem am 1. August nach fünf Jahren Sanierung eine Waldorf-Kita eröffnen sollte.


Der Sachschaden hingegen könne nach Auskunft von Polizeisprecher Frank Oppermann jedoch noch immer nicht beziffert werden. Die Ermittlungen der Brandexperten hätten ergeben, dass die Katastrophe wohl schon am Vortag ihren Lauf genommen hat. "Man geht davon aus, dass es nach den Bauarbeiten, die tagsüber stattgefunden haben, zu einem Schwelfeuer gekommen ist, dass sich später ausgebreitet hat", so Frank Oppermann. Die Akte liegt nun bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig um zu klären, ob ein Verfahren wegen fahrlässiger Brandstiftung eröffnet wird.

Lesen Sie auch: Trauer und Entsetzen nach Feuersbrunst in Lucklum - "Fünf Jahre meiner Arbeit gehen in Rauch auf"


zur Startseite