Großeinsatz der Feuerwehr wegen Explosionsgefahr in Zebelin

Ein zunächst unscheinbarer Fund hat am Montag einen umfangreichen Feuerwehreinsatz im Waddeweitzer Ortsteil Zebelin ausgelöst.

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Die Einsatzkräfte richteten einen großzügigen Sicherheitsbereich ein (Archiv)
Die Einsatzkräfte richteten einen großzügigen Sicherheitsbereich ein (Archiv) | Foto: Kreisfeuerwehr Lüchow-Dannenberg via dts Nachrichtenagentur

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Zebelin. Ein zunächst unscheinbarer Fund hat am Montag einen umfangreichen Feuerwehreinsatz im Waddeweitzer Ortsteil Zebelin ausgelöst. Das teilten die Behörden am Donnerstag mit. Die Einsatzkräfte wurden demnach alarmiert, nachdem eine eingetrocknete Ein-Liter-Flasche mit Collodium entdeckt wurde, bei der eine mögliche Explosionsgefahr nicht ausgeschlossen werden konnte.


Nach der ersten Erkundung vor Ort wurde die Lage aufgrund des potenziellen Gefahrenpotenzials auf ABC 2 erhöht und zahlreiche weitere Einsatzkräfte nachalarmiert. Die Feuerwehr richtete umgehend einen Sicherheitsbereich ein und ging mit der gebotenen Vorsicht vor. Da zunächst unklar war, in welchem Zustand sich die Flasche befand und welche Gefahr tatsächlich von ihr ausging, wurden Spezialkräfte für Gefahrguteinsätze sowie der Kampfmittelräumdienst der Polizei hinzugezogen.

Bis zu dessen Eintreffen beschränkten sich die Maßnahmen auf die Absicherung der Einsatzstelle und die Erkundung aus sicherer Entfernung. Zur weiteren Lageerkundung wurde außerdem die Drohnengruppe der Feuerwehr Gülden angefordert. Mithilfe der Drohne gelang es, das Etikett des Behältnisses eindeutig zu identifizieren, ohne den Gefahrenbereich betreten zu müssen.

Nach Rücksprache mit dem bereits auf Anfahrt befindlichen Kampfmittelräumdienst stellte sich schließlich heraus, dass von der eingetrockneten Collodium-Flasche keine akute Explosionsgefahr mehr ausging. Daraufhin konnte Entwarnung gegeben und der Einsatz schrittweise zurückgefahren werden.


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