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Grüne Braunschweig laden zum Infostand zum Volksbegehren Artenvielfalt

Der Infostand findet am Samstag in Braunschweig statt. Hier wollen die Braunschweiger Grünen weiter Unterschriften für neues niedersächsisches Naturschutzgesetz sammeln.

Stand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Braunschweig zum Volksbegehren Artenvielfalt, links: Margaux Erdmann (Vorstandsbeisitzerin, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Braunschweig), rechts: Jan-Peter Jannack (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Braunschweig).
Stand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Braunschweig zum Volksbegehren Artenvielfalt, links: Margaux Erdmann (Vorstandsbeisitzerin, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Braunschweig), rechts: Jan-Peter Jannack (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Braunschweig). Foto: Hanna Leister, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Braunschweig.

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18.09.2020

Braunschweig. Der Artenschwund ist eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit: Auch in Niedersachsen sind über die Hälfte der 11.000 vorkommenden Tier- und Pflanzenarten bedroht. Artenvielfalt und intakte Ökosysteme sind jedoch die Grundlage unseres Lebens. Das von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Niedersachsen, dem NABU Niedersachsen und dem Deutschen Berufs- und Erwerbs-Imkerbund e.V. initiierte Volksbegehren Artenvielfalt fordert daher konsequenten Naturschutz. Am kommenden Samstag informieren die Braunschweiger GRÜNEN mit mehreren Aktionsständen.



In den letzten vier Monaten haben bereits über 45.000 Niedersächs*innen das Volksbegehren unterstützt – jetzt geht die Unterschriftensammlung weiter. „Wir müssen jetzt handeln, Klimakrise und Artensterben machen keine Pause! Gerade jetzt in der Pandemiezeit ist es wichtig, dass wir weiterhin politisch aktiv sind und unsere demokratischen Mitbestimmungsrechte nutzen, um uns stark zu machen für ein ökologisches Niedersachsen!“ betont Margaux Erdmann, Vorstandsbesitzerin bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Braunschweig. Josefine Beims, Leiterin in der NABU-Regionalgeschäftsstelle Südost-Niedersachsen, unterstreicht: „Mit dem Volksbegehren hat jeder einzelne die Möglichkeit, seine Stimme für einen besseren Artenschutz in Niedersachsen abzugeben. Wir merken in vielen Gesprächen mit interessierten Menschen an den Infoständen und am Telefon, dass sie das Artensterben bereits wahrnehmen. Wo Kiebitz, Uferschnepfe und kleiner Fuchs früher häufig gesichtet wurden, sieht man sie heute nur noch selten. Wir müssen etwas tun, um Rückzugsorte für diese Arten zu schaffen und ihrem Rückgang entgegenzuwirken.“

Um dieses Ziel zu erreichen, ist der „Niedersächsische Weg“ der Landesregierung jedoch noch immer zu vage und zu lückenhaft. „Für Artenschutz sind verbindliche und umfassende gesetzliche Regelungen notwendig, um Tiere, Gewässer, Flächen und Wälder ausreichend zu schützen. Solange keine wirksamen Landesgesetze beschlossen sind, setzen wir das Volksbegehren fort und bekräftigen so unsere Forderung nach nachhaltigem Artenschutz,“ erläutert Margaux Erdmann.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Braunschweig lädt daher alle Interessierten ein, sich am kommenden Samstag, den 19.9.2020 von 11 bis 15 Uhr an den Aktionsständen am Botanischen Garten/Humboldtstr., am Ringerbrunnen und an der Matthäuskirche/Eingang Prinzenpark über das Volksbegehren zu informieren und es mit der Unterschrift zu unterstützen.


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