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Grüne fordern Anhörung eines Sachverständigen zum Södeweg


Mit einem Dringlichkeitsantrag wollen die Grünen im Rat der Stadt erreichen, dass ein Sachverständiger zum Södeweg angehört wird. Foto: Max Förster
Mit einem Dringlichkeitsantrag wollen die Grünen im Rat der Stadt erreichen, dass ein Sachverständiger zum Södeweg angehört wird. Foto: Max Förster Foto: Max Förster

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11.12.2017

Wolfenbüttel. Die Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grüne will zur kommenden Sitzung des Bauausschusses einen Dringlichkeitsantrag zur Änderung des Flächennutzungsplans und zum Bebauungsplan IX „Am Södeweg“ einbringen. Laut der Fraktion wird von ihnen gefordert, dass ein Sachverständiger zu der Sache angehört wird.


In ihrem Antrag, der am 12. Dezemberim Ausschuss für Bau, Stadtentwicklung und Umwelt eingebracht werden soll, fordern die Grünen, dassWulf Hahn von der RegioConsult Hahn & Hoppe GbR, eine Fachagentur für Stadt- und Verkehrsplanung, Landschafts- und Umweltplanung, als Sachverständiger zum Södeweg hinzugezogen und angehört wird.

Die Fachagentur RegioConsult - Dipl.-Geogr. Wulf Hahn und Dr. Ralf Hoppe GbR aus Marburg habe im Auftrag des NABU-Kreisverbandes Wolfenbüttel, der Initiative Södeweg und der Fraktion Bündnis 90/Die GRÜNEN im Rat der Stadt Wolfenbüttel im September 2017 eine gutachterliche Stellungnahme erstellt. Diese sei im Auslegungsverfahren zum Bebauungsplan IX „Am Södeweg“ ordnungsgemäß eingereicht worden,teilen die Grünen in ihrer Begründung mit. Die nun im Satzungsbeschluss nachzulesenden Entgegnungen der Verwaltung seien zum Teil nicht nachvollziehbar oder zumindest diskutabel. Deshalb sei es nach Auffassung der Grünen sinnvoll - wenn nicht sogar wegen der Tragweite der zu fällenden Entscheidung notwendig - den Sachverständigen der Fachagentur anzuhören. Für einen solchen Diskurs sei der Fachausschuss der vorgesehene Ort im Entscheidungsverfahren.


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