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Grüne fordern: Cremlingen soll auf Ökostrom umsteigen



Wolfenbüttel

Grüne fordern: Cremlingen soll auf Ökostrom umsteigen


Die Grünen fordern, dass die Gemeinde Cremlingen auf umweltfreundlichen Strom - zum Beispiel durch Windräder produziert -
umsteigt. Foto: Archiv/Magdalena Sydow
Die Grünen fordern, dass die Gemeinde Cremlingen auf umweltfreundlichen Strom - zum Beispiel durch Windräder produziert - umsteigt. Foto: Archiv/Magdalena Sydow Foto: Magdalena Sydow

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Abbenrode. Auf dem jüngsten Treffen der Cremlinger Grünen stand der Klimawandel im Mittelpunkt der Diskussion. Fazit: In Sachen Umstellung auf Ökostrom seitens der Gemeinde Cremlingen müsse endlich Bewegung kommen.



Fast täglich sei zu lesen, dass die Gletscher in einem immer schnelleren Tempo schmelzen. Wenn das Eis Grönlands und das Eis der Antarktis abschmelzen sollten, könnte sich der Meeresspiegel um zirka 60 Meter erhöhen. Die Rieselfelder von Braunschweig würden mit 62 Meter Höhe kaum noch aus dem Wasser schauen. Durch das Ansteigen der jährlichen Durchschnittstemperatur häuften sich Flutkatastrophen, Hitzewellen, Dürren, Gewitter und Wirbelstürme.

Durch die Verbrennung von fossilen Brennstoffen wie Kohle, Erdöl oder Erdgas werde Kohlendioxid (CO2) freigesetzt, das zur Klimaveränderung beiträgt. Atomkraft sei keine Alternative: Die Uranförderung zerstöre riesige Gebiete, die Probleme der radioaktiven Strahlung im „Normalbetrieb“ und vor allem die Endlagerung des Abfalls sei immer noch ungelöst.


Wind, Sonne, Wasser, Biomasse und Erdwärme seien umweltfreundliche Energien. Immer mehr Menschen wechselten zu Stromanbietern, die nur umweltfreundlichen Strom anbieten. Immer mehr Photovoltaikanlagen und Windräder würden installiert und erzeugten umweltfreundlichen Strom. Nach Ansicht der Cremlinger Grünen sollte die Gemeinde mit gutem Beispiel voranzugehen und für ihren eigenen Liegenschaften zu einem der vier Anbieter wechseln, die nur Ökostrom anbieten. Bereits 2011 habe der Gemeinderat einstimmig im Sinne der Grünen entschieden. „Nun muss aber langsam mal was passieren!“ fordert Ulrike Siemens, die Landtagskandidatin der Grünen.


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