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Grüne fordern Radverkehrskonzept für Landkreis Gifhorn



Gifhorn

Grüne fordern Radverkehrskonzept für Landkreis

Die Grünen fordern ein Radverkehrskonzept für den Landkreis Gifhorn. Bislang wird der Ausbau für den Radverkehr mit einer Prioritätenliste gesteuert. Das wollen die Grünen ändern.

von Niklas Eppert


Symbolbild.
Symbolbild. Foto: pixabay

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Gifhorn. In einem Antrag im Gifhorner Kreistag fordern die Grünen die Erarbeitung eines Radverkehrskonzept für den Landkreis. Das solle nicht nur alle Gemeinden im Kreisgebiet einbeziehen, für die Umsetzung des Konzeptes solle außerdem eine eigene Stelle in der Kreisverwaltung geschaffen werden. Aus Sicht der Grünen ist ein solches Konzept notwendig, weil immer mehr Menschen vom Auto auf das Fahrrad umstiegen. Dem müsse der Landkreis gerecht werden.



In dem Antrag fordert die Fraktion, die Einrichtung eines Radverkehrskonzepts bis Ende dieses Jahres. Ein solches existiere bislang noch nicht. In der Folge würden Radfahrer oft genug am Ende von Radwegen stehen oder hätten erst gar keine zur Verfügung. Der Ausbau der Fahrradinfrastruktur müsse aus Sicht der Grünen also in einem Radverkehrskonzept geplant werden, nicht wie bislang in einer Prioritätenliste, die die Grünen für zu langwierig halten. Der Landkreis müsse sich dem sich ändernden Verkehrsverhalten der Menschen anpassen, glaubt die Fraktion. Dazu gehöre etwa auch der Ausbau von Ladestationen für E-Bikes, mit denen immer weitere Strecken gependelt würden.

Zur Umsetzung dieses Konzeptes soll die Verwaltung laut des Antrags eine Stelle einrichten, die eigens zur Umsetzung eines potenziellen Radverkehrskonzepts zuständig ist. Ebenso gut könnten sich die Grünen vorstellen ein Planungsbüro mit dem Projekt zu betrauen. Bei der Realisierung sollen zudem die Gemeinden des Landkreises miteinbezogen werden. Finanzielle Mittel könnten über das Bundesprojektes "Radwegnetz Deutschland" mit bis zu 80 Prozent gefördert werden.

Das Konzept soll nach Willen der Grünen bis Ende des Jahres erarbeitet werden. Vorerst wird es aber am morgigen Donnerstag im Ausschuss für Verkehr, ÖPNV und Straßenbau diskutiert werden.


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