Grüne Jugend fordert Aufhebung von Präsenzpflicht für Schulen

"Wir fordern daher Kultusminister Tonne auf, die strikte Präsenzpflicht in den Schulen aufzuheben, solange nicht flächendeckend für Luftfilteranlagen und ausreichend PCR-Tests gesorgt ist", so Felix Hötker, Landesprecher der Grünen Jugend.

Symbolbild.
Symbolbild. | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

Niedersachsen. Aufgrund immer noch steigender Infektionszahlen und einem noch bevorstehenden Höhepunkt der Omikron-Welle fordert die Grüne Jugend Niedersachsen die sofortige Aufhebung der Präsenzpflicht an niedersächsischen Schulen. Das berichtet sie in einer Pressemitteilung.


Dazu kommentiert Felix Hötker, Landesprecher der Grünen Jugend: "Die Niedersächsische Landesregierung, namentlich Kultusminister Tonne, hält bisher grundsätzlich an einer Präsenzpflicht fest. Dadurch steigen insbesondere die Infektionszahlen in Schulen massiv an. Auf lange Sicht führt dies zu einer Durchseuchung in Niedersachsens Schulen. Angesichts schwerer Krankheitsverläufe und der Möglichkeit, an Long Covid zu erkranken, ist die Strategie des Kultusministeriums schlichtweg fahrlässig und reiht sich in politisches Versagen innerhalb dieser Pandemie ein".


Kinder und Jugendliche seien in der Pandemie viel zu häufig zum Spielball der Politik und Leidtragende politischer Fehlentscheidungen geworden. Tonne habe es in fast zwei Jahren Pandemie nicht geschafft, Schulen pandemiesicher aufzustellen, so die Grüne Jugend, die fordert, dass Schüler über ihr eigenes Gesundheitsrisiko selbst entscheiden können. "Wir fordern daher Kultusminister Tonne auf, die strikte Präsenzpflicht in den Schulen aufzuheben, solange nicht flächendeckend für Luftfilteranlagen und ausreichend PCR-Tests gesorgt ist. Konkret bedeutet das, dass Schulen einen hybriden Schulunterricht sicherstellen müssen. Wir fordern das Land zusätzlich auf, kurzfristig mehr Mittel für mehr Schulsozialarbeit freizugeben", so Hötker.


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