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Grünes Licht für neues Quartier an der Stadthalle



Braunschweig

Grünes Licht für neues Quartier an der Stadthalle

von Robert Braumann


Quartier St. Leonhard / Ansicht Leonhardstraße. Quelle: Feddersen Architekten / sichtvision
Quartier St. Leonhard / Ansicht Leonhardstraße. Quelle: Feddersen Architekten / sichtvision Foto: Feddersen Architekten / sichtvision

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Braunschweig. Der Planungs- und Umweltausschuss hat am Mittwoch dem Abschluss eines städtebaulichen Vertrages Quartier St. Leonhard zwischen der Borek Immobilien GmbH & Co KG und der Richard Borek Stiftung zugestimmt.  Damit gibt ist der nächste Schritt für die Entstehung eines neuen Wohnquartiers gemacht worden. 

Die Stadt trägt somit die Kosten für die Straßenumbaumaßnahmen rund um Leonhardstraße und Leonhardplatz, die aufgrund der Umgestaltung der Helmstedter Straße sowieso anvisiert waren (regionalHeute.de berichtete) Drei gemeinnützige Braunschweiger Träger – die Richard Borek Stiftung, die Evangelische Stiftung Neuerkerode und das Christliche Jugenddorfwerk Deutschland – wollen das lange Zeit ungenutzte Areal an der Leonhardstraße erschließen (regionalHeute.de berichtete). Die Idee basiert auf der Verknüpfung von generationsübergreifendem Wohnen, Leben und Arbeiten in Verbindung mit sozialen Angeboten. Die Fertigstellung ist für 2018 anvisiert, das Investitionsvolumen beträgt rund 35 Millionen Euro.

Was ist geplant?


Den Mittelpunkt bildet ein interdisziplinäres Quartierszentrum, das auf die Bedürfnisse aller Bewohner abgestimmt ist und durch Angebote und Dienstleistungen der Partner sowie das attraktive Außengelände ergänzt wird. Die Angebote und Dienstleistungen des CJD Braunschweig sind unterschiedliche Wohn-, Therapie-, Bildungs- und Sozialangebote für Kinder und Jugendliche mit und ohne Hilfebedarf. Das umfasst eine internationale Kindertagesstätte (105 Plätze), die Hans-Georg- Karg-Grundschule (bereits vorhanden), ein Internat für Schüler/innen und spezielle therapeutische und pädagogische Wohnangebote der Jugendhilfe. Teilweise sollen dabei auch die alten Gebäude saniert und erhalten werden. Die genauen Inhalte des Vertrages sind hier öffentlich einzusehen.


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