Sie sind hier: Region >

Haare schneiden bald wieder möglich? Land und Bund planen Öffnung der Friseure



Haare schneiden bald wieder möglich? Land und Bund planen Öffnung der Friseure

Ein Ende des Lockdowns ist wohl nicht in Sicht. Nach wie vor sollen Geschäfte und Gastronomiebetriebe geschlossen bleiben. Einzig die Friseursalons sollen ab dem 1. März öffnen können, heißt es in einem Entwurf zum heutigen Corona-Gipfel.

von Anke Donner


Symbolbild
Symbolbild Foto: pixabay

Region. Bundeskanzlerin Angela Merkel kommt am heutigen Mittwoch ab 14 Uhr mit den Regierungschefs der Länder wieder zum Corona-Gipfel zusammen. In der Videoschaltkonferenz soll über die weiteren Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie gesprochen werden. Ein Punkt des Entwurfs des Bundeskanzleramts, der unserer Redaktion vorliegt, sieht die Öffnung der Friseursalons vor.



In dem Papier, über das heute im Laufe des Tages beraten werden soll, wird die Öffnung der Friseursalons ab dem 1. März anvisiert. So heißt es dazu im Entwurf, dass Kontaktbeschränkungen in den nächsten Wochen grundsätzlich beibehalten werden sollen. Die Öffnung von Gastronomie, Einzelhandel und Freizeiteinrichtungen ist also noch lange nicht in Sicht. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil kündigte bereits an, dass eine Verlängerung des Lockdowns unausweichlich sei. Aber zum Friseur - das geht wahrscheinlich schon bald wieder.

Lesen Sie auch: Wenn die Haare nur so spriessen: So kommt man durch den Lockdown


Friseurbetriebe sollen unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts mit Reservierungen sowie unter Nutzung medizinischer Masken den Betrieb ab 1. März wieder aufnehmen können. Begründet wird das Vorhaben damit, dass es vor dem Hintergrund der Bedeutung von Friseuren für die Körperhygiene und der jetzt bereits seit längerem bestehenden Schließung erforderlich erscheine, die Inanspruchnahme zu ermöglichen, da erhebliche Teile der Bevölkerung, insbesondere ältere Menschen, auf diese angewiesen seien. Insofern seien diese eher mit den bereits zulässigen körpernahen Dienstleistungen zu vergleichen als mit weiterhin geschlossenen Dienstleistungen, bei denen die Inanspruchnahme eher im Rahmen der individuellen Lebensgestaltung erfolgt, heißt es in dem Papier.


zum Newsfeed