Braunschweig

Hagenmarkt: SPD möchte breite Bürgerbeteiligung


Die SPD Braunschweig will eine breite Bürgerbeteiligung wenn es um die Umgestaltung des Hagenmarktes geht. Foto: Alexander  Dontscheff
Die SPD Braunschweig will eine breite Bürgerbeteiligung wenn es um die Umgestaltung des Hagenmarktes geht. Foto: Alexander Dontscheff Foto: Alexander Dontscheff

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24.10.2017

Braunschweig. Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt möchte sich bei der Hagenmarkt-Neugestaltun für eine möglichst breite Bürgerbeteiligung einsetzen. Das teilte die Fraktion am Dienstag mit.



In ihrer Mitteilung erklärt die Fraktion ihr Vorhaben und was dabei ganz oben auf der Liste steht.

16 Scheinakazien wurden vom Orkan „Xavier“ am Donnerstag, 5. Oktober am Hagenmarkt entwurzelt, weitere sieben Bäume mussten im Nachgang gefällt werden. Der Hagenmarkt, wie man ihn ursprünglich kannte, ist kaum wieder zuerkennen. „Diese unerwartete Entwicklung bietet die sehr gute Gelegenheit, eine grundsätzliche Neugestaltung dieses stadtbildprägenden Platzes am Entrée der Braunschweiger Innenstadt vorzunehmen“, erläutert Nicole Palm, planungspolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion. Mit einem Antrag (Vorlage 17-05698), der erstmals in der Sitzung im Planungs- und Umweltausschuss am Dienstag, 24. Oktober beraten wird, möchte Palm die Chance nutzen, die Bürgerinnen und Bürger in diesen Prozess einzubinden: „Wir bitten die Verwaltung mit unserem Antrag, die Neugestaltung in einem möglichst breit angelegten Beteiligungsprozess mit den Bürgerinnen und Bürgern zu diskutieren“, erklärt Palm.

Demnach soll die Verwaltung zunächst die Möglichkeit erhalten, verschiedene Optionen für eine Neugestaltung des Marktes zu prüfen und diese Varianten den Bürgerinnen und Bürgern anschließend für eine öffentliche Diskussion vorzulegen. Denkbar sei dabei beispielsweise eine bessere Würdigung des zentralen Heinrich-Brunnens. „Ziel ist es, eine Lösung zu finden, die von möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern mitgetragen werden kann“, betont Palm. „Der Hagenmarkt besitzt für unser Stadtbild eine zentrale Stellung. Es wäre daher wünschenswert, wenn wir einen möglichst breiten Konsens erreichen könnten.“

Palm verweist in diesem Zusammenhang auch auf eine ähnliche Verfahrensweise bei der Gestaltung des Nibelungenplatzes in der Nordstadt. „Auch hier konnten die Bürgerinnen und Bürger ihre Wünsche äußern und es konnte gemeinsam eine bis heute anerkannte Lösung gefunden werden“, so Palm.


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