Region. Nur vier Monate nachdem ein Unternehmen den Betrieb mehrerer Hammer-Fachmärkte übernommen hat, wurde nun das nächste vorläufige Insolvenzverfahren eingeleitet. Die Hammer Raumstylisten GmbH befindet sich im vorläufigen Insolvenzverfahren.
Das Amtsgericht Bielefeld bestellte am 27. Januar 2026 Stefan Meyer von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Ziel ist es, den laufenden Geschäftsbetrieb zu stabilisieren und die finanzielle Lage des Unternehmens zu prüfen, heißt es in einer Pressemitteilung der Insolvenzverwalter. Demnach soll der operative Betrieb der 87 Fachmärkte in Nord-, Ost- und Mitteldeutschland weiterlaufen. Kunden könnten wie gewohnt einkaufen, und die Gehälter der über 1.100 Mitarbeiter seien für drei Monate durch Insolvenzgeld gesichert. In den kommenden Wochen werde in enger Abstimmung mit dem Gläubigerausschuss ein erneuter strukturierter M&A/Investorenprozess durchgeführt. Ziel sei es, eine langfristige, dauerhafte und belastbare Lösung für Hammer zu erzielen.
Filiale in Wolfenbüttel geschlossen
Wie regionalHeute.de bereits berichtete, ist die Filiale in Wolfenbüttel seit dem 31. Januar geschlossen. Grund sei das Ende des Mietverhältnisses, teilte ein Sprecher des vorläufigen Insolvenzverwalters mit. Der Vermieter wolle die Immobilie anderweitig nutzen, und es sei zu keinem Überleitungsvertrag mit Hammer gekommen. Diese Entscheidung sei jedoch vor Einleitung des aktuellen Insolvenzverfahrens gefallen.

