Region. Am heutigen Dienstag wurde der Entwurf einer Verordnung zur Errichtung der Handwerkskammer Braunschweig-Hildesheim-Lüneburg-Stade zur Verbandsbeteiligung freigegeben. Darüber informiert die Landesregierung in einer Pressemitteilung.
Mit der Verordnung wird der von den beiden Handwerkskammern angestrebte Zusammenschluss rechtlich umgesetzt. Die neue Handwerkskammer soll zum 1. Januar 2027 entstehen und die bisherigen Handwerkskammern Braunschweig-Lüneburg-Stade und Hildesheim-Südniedersachsen zusammenführen.
Leistungsfähigkeit soll gestärkt werden
Ziel der Fusion ist, die handwerkliche Selbstverwaltung zukunftsfest aufzustellen, Synergien zu nutzen und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Kammerorganisation langfristig zu stärken. Die Aufgaben der Kammern, insbesondere in den Bereichen berufliche Bildung, Prüfungswesen, Beratung und Interessenvertretung, sollen auch künftig leistungsfähig und flächendeckend wahrgenommen werden.
„Die Fusion ist ein eigener Wunsch der beteiligten Handwerkskammern. Mit der Errichtungsverordnung setzen wir diesen Wunsch rechtssicher um. Ich bin überzeugt, dass wir mit dem Zusammenschluss gute Voraussetzungen dafür schaffen, dass die handwerkliche Selbstverwaltung ihre wichtigen Aufgaben auch künftig nah an den Belangen der Handwerksbetriebe erfüllen kann“, stellt Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne klar.
So geht es weiter
Nach Abschluss der Verbandsbeteiligung soll die Verordnung der Landesregierung zur endgültigen Beschlussfassung vorgelegt werden.

