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Haus-Explosion in Bülten: Mehrere Verletzte

von Alexander Panknin


Das offene Dach zeugt von der stärke der Detonation. Foto: aktuell24(KR) Foto: aktuell24(KR)

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04.04.2018

Ilsede. Am heutigen Mittwochmorgen, gegen 9.30 Uhr, kam es zu einer schweren Explosion in einem Wohnhaus in Bülten in der Straße An der Kapelle. Hierbei wurde mindestens eine Person schwer verletzt. Das Haus wurde durch die starke Detonation dermaßen beschädigt, dass es als einsturzgefährdet eingestuft wurde und nun vorerst nicht betreten werden darf.


Wie die Feuerwehr vor Ort mitteilte, wurde die verletzte Person durch den Rettungsdienst erstversorgt und ins Krankenhaus abtransportiert. Die Druckwelle der Detonation hat Teile des Dachs abgedeckt, im Inneren des Hauses wurden die Wände verschoben.

Die Ursache für die Explosion sind bislang noch völlig unklar.

Aktualisiert (10.30 Uhr):

Wie nun bekannt wurde, wurde bei dem Unfall noch eine weitere Person leicht verletzt. Nach ersten Erkenntnissen habe einer der Verletzten die Tür zu einem Nebenraum im Gebäude geöffnet, daraufhin sei es zu dem Knall gekommen.

Aktualisiert (10.50 Uhr):

Die schwer verletzte Person hat starke Verbrennungen erlitten und musste indie Medizinische Hochschule Hannover gebracht werden.

Aktualisiert (12 Uhr), Polizei zur Detonation:

Bei dem betroffenen Gebäude handelte es sich um ein Zwei-Familienhaus. Zum Unglückszeitpunkt sollen sich laut Polizei im Obergeschoss des Hauses zwei Bewohner aufgehalten haben: ein 63-jähriger Mann sowie eine 65-jährige Frau befunden.

Die Ursache der Detonation ist nachwievor ungeklärt.Die Polizei bestätigte aber die schweren Verbrennungendes Mannes.Die Frau wurde vorsorglich ebenfalls in ein Krankenhaus verbracht.

Zum Unglückszeitpunkt hielten sich im Erdgeschoss des Hauses noch zwei weitere Personen auf - diese hatten offenbar größeres Glück, sie blieben unverletzt. Auf Grund der erheblichen Beschädigungen ist das Gebäude noch immer nicht begehbar, ein Baustatiker muss erst prüfen, ob das Gebäude tatsächlich einsturzgefährdet ist. Durch die Druckwelle entstanden sowohl im
Bereich des Daches als auch am Mauerwerk erhebliche Beschädigungen.

Laut Polizei entstand ein Schaden im mindestens6-stelligenBereich.

Aktualisiert (12.20 Uhr): Immer noch Gefahr?

Der Fachzug "Messen und Spüren" des Landkreises Peine ist eingetroffen, da vor Ort immer noch eine erhebliche Gaskonzentration festgestellt wurde.

Aktualisiert (14 Uhr):

Allen Anschein nach handelte es sich um eine Verpuffung auf Grund eines Gaslecks. Noch dauern die Nachforschungen an.

Aktualisiert (15.30 Uhr):

Feuerwehr und Stadtwerke bestätigten den Verdacht. Es handelte sich um eine defekte Gasleitung.


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