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Heißer Einsatztag für die Goslarer Feuerwehr


Symbolfoto: Aktuell24/KR
Symbolfoto: Aktuell24/KR Foto: Aktuell24/KR

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01.09.2019

Goslar. Gleich zu vier Einsätzen wurde die Goslarer Feuerwehr am vergangenen Samstag alarmiert. Drei Brandeinsätze und eine Hilfeleistung mussten bei heißen Temperaturen abgearbeitet werden. Das berichtet die Freiwillige Feuerwehr Goslar in einer Pressemeldung.


Am Mittag geriet ein Müllbehälter unweit eines Einkaufsmarktes an der Hildesheimer Straße in Brand. Mit zehn Litern Wasser war das Kleinfeuer schnell gelöscht.

Essen zu scharf angebraten


Innerhalb einer Stunde folgten zwei weitere Alarmierungen. Zunächst hatte gegen 16 Uhr ein Heimrauchmelder in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses am Dr.-Wachler-Weg, Stadtteil Nordberg, ausgelöst. Die Bewohner des Hauses brachten sich vor Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit. Im vierten Obergeschoss des Wohnhauses hatte eine Familie ihr Essen zu scharf angebraten. Die Überreste waren ein wenig verschmort. Das Essen wanderte auf den Balkon, die Herdplatte wurde mit Wasser in einem weiteren Topf heruntergekühlt und die Wohnung Quergelüftet. Die anwesenden Personen waren nicht verletzt. Nach knapp zehn Minuten konnten alle Hausbewohner wieder in ihre Wohnungen zurück. Neben dem Löschzug der Feuerwehr waren auch der Rettungsdienst und die Polizei an der Einsatzstelle.

Um 16.36 Uhr erfolgte eine weitere Alarmierung. In einem Geschäft in der Fischemäker Straße drang Wasser aus der Decke in einen Lagerraum. Die Feuerwehr kontrollierte die Gefahrenlage. Ein Einsatz für die Feuerwehr war nicht ersichtlich. Der Hauptwasserhahn der Wohnung wurde abgestellt. Hier muss ein Handwerksbetrieb mit dem Hauseigentümer die weiteren Schritte abstimmen.

60 Meter Schlauch im Wald


Am Abend wurde ein brennender Baum im Umfeld des Walderlebnispfades unweit des Frankenberger Teiches gemeldet. Eine aufmerksame Passantin hatte das Feuer entdeckt und den Notruf abgesetzt. Vom eingesetzten Tanklöschfahrzeug mussten drei B-Schläuche, somit 60 Meter, in den Wald verlegt werden. Dort wurde dann das Kleinfeuer gelöscht und der umgebende Bereich umfangreich gewässert. Nach über einer Stunde war auch dieser Einsatz beendet.

Vier Einsätze an einem Tag sind nicht alltäglich. So hatten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte bei den sommerlichen Temperaturen einen schweißtreibenden Tag.


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