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Helmstedt: Eltern dürfen über freie Grundschulwahl abstimmen



Helmstedt

Helmstedt: Eltern dürfen über freie Grundschulwahl abstimmen

von Bernd Dukiewitz


In Helmstedt soll über die freie Grundschulwahl abgestimmt werden. Symbolfoto: Pixabay
In Helmstedt soll über die freie Grundschulwahl abgestimmt werden. Symbolfoto: Pixabay Foto: pixabay

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Helmstedt. Der Ausschuss für Jugend, Familie, Schule und Soziales (AJFSS) stimmt am morgigen Mittwoch über ein Schreiben an alle Eltern in Helmstedt ab, deren Kinder bald in die Grundschule kommen. In diesem Schreiben sollen Sie abstimmen können, ob sie für freie Schulwahl sind.



Speziell die Grünen befürchten, dass eine freie Schulwahl soziale und ethnische Trennung weiter verschärfen würde. Zudem könnten sich durch die freie Schulwahl die Schulwege für die angehenden Schüler verlängern. Auf der anderen Seite könnten die Eltern ihre Kinder auf der Wunschschule im Helmstedter Stadtgebiet anmelden. Aktuell sind alle Grundschulen in Schulbezirke aufgeteilt nach dem Credo "Kurze Beine, kurze Wege" - einzige Ausnahme ist hierbei die St. Ludgeri Grundschule, die als katholische Konfessionsschule bereits einen stadtweiten Schulbezirk hat.

Der Schulausschuss hat sich bereits für die Elternbefragung ausgesprochen. Die Antworten der Befragung werden für die Eltern nicht bindend sein, der Stadt geht es ausschließlich um eine grundsätzliche Erkenntnis.


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