Danndorf und Grafhorst siegen beim Samtgemeindeleistungsvergleich


Von links: Gemeindebrandmeister Sascha Kehlau, 3. Platz Danndorf, 1.Platz Danndorf/Grafhorst, 2. Platz Wahrstedt, und stellvertretender Gemeindebrandmeister Andreas Wogatzki posieren vor dem Feuerwehrfahrzeug in Grafhorst. Foto: FF SG Velpke
Von links: Gemeindebrandmeister Sascha Kehlau, 3. Platz Danndorf, 1.Platz Danndorf/Grafhorst, 2. Platz Wahrstedt, und stellvertretender Gemeindebrandmeister Andreas Wogatzki posieren vor dem Feuerwehrfahrzeug in Grafhorst. Foto: FF SG Velpke | Foto: FF SG Velpke

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Samtgemeinde Velpke. Am Samstag fand der Feuerwehrleistungsvergleich für die Einsatzabteilung in Grafhorst statt. Davon berichten die Feuerwehren der Samtgemeinde Velpke.


Auf Samtgemeindeebene bestehe der Vergleich aus drei Modulen. Die Module unterscheiden sich durch verschiedene Schwierigkeitsgrade. Dabei stehen die Zielerreichung und die Einhaltung der Dienst- und Unfallverhütungsvorschriften im Fokus. Zeitlimits sorgen für einen reibungslosen Ablauf des Vergleichs. Zeittakte gebe es weiterhin, jedoch zähle nicht mehr jede einzelne Sekunde. Die Zeittakte seien gestaffelt und je nachdem, welche Zeit benötigt wird, gebe es Punktabzug.



Drei Module mit viel Spannung


Das erste Modul ist die Bekämpfung eines Kleinbrandes. Die Gruppe oder Staffel habe dazu ein Rohr vorzunehmen, die Wasserversorgung aus einem Hydranten aufzubauen und den Verkehr zu sichern. Als Zeittakt gelte es, einen Schlauch auszuwechseln. Die Zeitvorgabe beträgt vier Minuten. Beim zweiten Modul muss eine Saugleitung für die Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer trocken aufgebaut werden. Mit einem Buzzer startet und stoppt das Team die Zeitnahme. Das dritte Modul verspricht viel Spannung für die Zuschauer. Der Maschinist muss mit seinem Feuerwehrfahrzeug innerhalb von drei Minuten einen Parcours befahren. Zunächst überfährt er fünf versetzt angeordnete Schlauchbrücken, biegt dann in eine mit Verkehrsleitkegeln markierte Gasse ein, um dann mit den Vorderrädern zwischen zwei Linien zu stoppen. Anschließend geht es mit Einweiser rückwärts durch die Gasse. Zum Abschluss muss er sein Fahrzeug rückwärts einparken. Dabei sollte das hinterste Ende des Fahrzeugs idealerweise 20 bis 30 Zentimeter vor der Markierung zum Stehen kommen. Steht es dichter an oder weiter entfernt von der Markierung, gibt es Abzüge. Steht das Fahrzeug zu dicht an der Markierung, wird es wegen größerer Unfallgefahr mit größeren Abzügen bewertet.



Danndorf und Grafhorst setzen sich durch


Der Gemeindebrandmeister Sascha Kehlau und Samtgemeindebürgermeister Rüdiger Frickesind mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden gewesen undhaben sich über die gute Beteiligung gefreut. Auch Wettbewerbsleiter Andreas Wogatzkihabe sich sehr zufrieden gezeigt. Insgesamt waren neun Gruppen am Start. Am Ende konnte die Gemeinschaftsgruppe aus Danndorf und Grafhorst den Wettbewerb für sich entscheiden. Es folgten die Feuerwehren Wahrstedt, Danndorf, Klein Sisbeck, Bahrdorf, Groß Twülpstedt, Groß Sisbeck, Rümmer und Saalsdorf auf den übrigen Plätzen.Zahlreiche Zuschauer, Vertreter aus der Politik sowie viele Feuerwehrführungskräfteseien vor Ort gewesen. Ein extra Lob sprachen Kehlau und Wogatzki den Kameraden aus Grafhorst für die hervorragende Ausrichtung aus. Ein besonderer Dank galt allen Teilnehmern und dem Wertungsgericht.