Gewässerwoche Schunter – Kläranlage Lehre stand im Fokus


Ralf Johannes, Linda Tendler, Volker Meier, Andreas Busch, Friedrich Reinold, Karsten Lacü, Urte Rötz (v. li.). Foto: Gemeinde Lehre
Ralf Johannes, Linda Tendler, Volker Meier, Andreas Busch, Friedrich Reinold, Karsten Lacü, Urte Rötz (v. li.). Foto: Gemeinde Lehre

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Lehre. Die Gewässerwoche Schunter, die am 25. Mai endete, machte auch an der Kläranlage Lehre halt. Im Fokus standen hier „Abwasser und Landwirtschaft“. Eingeladen hatte dazu der Wasserverband Weddel-Lehre (WWL), die Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) sowie der Verein „Niedersächsisches Landvolk Braunschweiger Land e.V.“ (Landvolk). Das berichtet die Gemeinde Lehre.


Bei mehreren Führungen konnten an diesem Tag rund 40 Interessierte auf der Anlage zwischen Lehre und Wendhausen begrüßt werden.

Sehr anschaulich wurde demonstriert, wie das Zusammenspiel der Beteiligten in der Praxis funktioniert. Henning Koch, beim WWL für die Kläranlage verantwortlich, führte die einzelnen Reinigungsstufen auf dem Gelände vor und merkte an: „Nach der Klärung führen wir in die Schunter Wasser ab, dass in Teilen mindestens die Qualität des Schunterwassers hat.“ Er wies auch darauf hin, dass nur ein geringer Teil dieses Wasser dem Frischwasser zugeführt wird, der weitaus größere Teil wird zugekauft, so zum Beispiel von den Harz-Wasserwerken.

Aktuelle Probleme bei der Wasseraufbereitung


Koch ging auch auf die aktuellen Probleme bei der Wasseraufbereitung ein. So wurden Feuchttücher, die nicht ins Abwasser gehören, ebenso thematisiert wie Mikroplastik im Wasser. Karsten Lacü erläuterte für die LWK ausführlich, warum die die Verwendung von Klärschlamm als Düngemittel viele Vorteile bietet.

Lehres Gemeindebürgermeister Andreas Busch zeigt sich erfreut über die gute Beteiligung an den Aktionen in der Gemeinde Lehre, wie hier an der Kläranlage an der Gemarkungsgrenze Lehres und Wendhausens, aber auch in der gesamten Schunterregion. Für das Landvolk berichtete Geschäftsführer Volker Meier: „Die Gewässerwoche Schunter ist aus landwirtschaftlicher Sicht als voller Erfolg anzusehen.“ Auch Ralf Johannes zeigte sich zufrieden und hob als Geschäftsführer des WWL die gute Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer und dem Landvolk hervor.