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Helmstedt: AfD fordert umgehende finanzielle Unterstützung von Vereinen und Ehrenamt



Helmstedt: AfD fordert umgehende finanzielle Unterstützung von Vereinen und Ehrenamt

Untergegangene Strukturen wieder aufzubauen sei schwerer, als Vereine und das Ehrenamt in Krisenzeiten zu fördern, argumentiert die AfD-Fraktion.

(Symbolbild)
(Symbolbild) Foto: regionalHeute.de

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Helmstedt. Der im Dezember beschlossene Kreishaushalt ist in der letzten Woche von der Aufsicht in Hannover genehmigt worden. Damit endet die vorläufige Haushaltsführung, die Auszahlungen nur in begrenztem Umfang zulässt. Die AfD-Fraktion im Kreistag fordert nun, beim Vollzug des Haushaltes 2021 "auf die Tube zu drücken". „Es muss sofort gehandelt werden, denn das Ehrenamt und die Vereinsarbeit droht in der Pandemie unterzugehen“, so Fraktionsvorsitzender Dr. Jozef Rakicky in einer Pressemitteilung.



Während monatlich ungehemmt das Geld zur Pandemiebekämpfung ausgegeben werde, gehe bei den Vereinen finanziell gesehen das Licht aus. Kontaktbeschränkungen machen ehrenamtliche Arbeit fast unmöglich, Vereinsleben findet kaum noch statt. „Dabei sind es die Vereine, in denen Menschen zusammen kommen, wo Integration stattfindet und bürgerschaftliche Werte gelebt werden.“

Vereine würden sich nicht nur um den Breitensport, sondern auch um Kultur und niedrigschwellige Angebote für die Schwachen der Gesellschaft kümmern. Deshalb verdienen sie wie die Freiwilligen Feuerwehren nicht nur in Sonntagsreden Unterstützung und Wertschätzung der Kommunalpolitik, sondern seien in schwierigen Zeiten wie derzeit auf Unterstützung angewiesen. „Es ist bekannt, dass es ungleich schwieriger ist, untergegangene Strukturen wieder aufzubauen, als in Krisenzeiten Vereine und das Ehrenamt finanziell zu unterstützen“, so die AfD-Kreistagsfraktion.

Deshalb schlägt der AfD-Landratskandidat Dr. Rakicky vor, die im Kreishaushalt vorgesehenen Gelder für Ehrenamt und Vereine unkompliziert und unverzüglich auszuzahlen. „Ich gehe davon aus, dass sich die anderen Kolleginnen und Kollegen im Kreistag unserer Forderung anschließen und keinen parteipolitischen Streit auf dem Rücken der wirklich bedürftigen Institutionen austragen“.


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