Helmstedt. Die Stadt Helmstedt hat im vergangenen Jahr etwas weniger Geld durch die Hundesteuer eingenommen. Das geht aus Zahlen hervor, die die Stadtverwaltung auf Nachfrage von regionalHeute.de mitteilte.
Wer einen oder mehrere Hunde hält, muss dafür eine entsprechende Steuer an die Kommune entrichten. In der Stadt Helmstedt wurden im Jahr 2025 rund 162.600 Euro eingenommen, etwas weniger als im Jahr zuvor, als die Einnahmen noch bei 165.816 Euro lagen. Die Anzahl der angemeldeten Hunde schwankte 2025 bei etwa 1.900 Hunden und blieb damit im Vergleich zum Vorjahr (1.952) nahezu gleich.
Hundesteuer in Helmstedt
Jede Kommune kann die Hundesteuer selbst festlegen. In Helmstedt bleibt die Steuer für die Vierbeiner in diesem Jahr unverändert, sodass die bisherigen Beträge weiterhin gelten. So werden für jeden „gefährlichen“ Hund 450 Euro fällig. Laut Satzung der Stadt sind dies sind Hunde, deren Gefährlichkeit nach § 7 des Niedersächsischen Gesetzes über das Halten von Hunden (NHundG) in der jeweils geltenden Fassung festgestellt wurde. Es handelt sich um Hunde, die Menschen oder Tiere gebissen oder sonst eine über das natürliche Maß hinausgehende Kampfbereitschaft, Angriffslust oder Schärfe gezeigt haben oder auf Angriffslust, auf über das natürliche Maß hinausgehende Kampfbereitschaft oder Schärfe oder auf ein anderes in der Wirkung gleichstehendes Merkmal gezüchtet, ausgebildet oder abgerichtet sind.
Hunde, die nicht als gefährlich eingestuft werden, kosten aktuell 84 Euro für den ersten Hund und 96 Euro für jeden weiteren. Für das Jahr 2026 plant die Stadt keine Änderung der Hundesteuersätze, sodass die bisherigen Beträge weiterhin gelten.

