Im Gymnasium Anna-Sophianeum wird geheiratet, oder?


Die ausgebildeten Opernsänger haben live ihre Arien und Rezitative vorgetragen. Foto: Gymnasium Anna-Sophianeum
Die ausgebildeten Opernsänger haben live ihre Arien und Rezitative vorgetragen. Foto: Gymnasium Anna-Sophianeum Foto: Gymnasium Anna-Sophianeum

Schöningen. Am Mittwoch, den 6. Februar, führte das Musikforum Niedersachsen eine Bearbeitung der Oper „Die Hochzeit des Figaro“ mit der Musik von Wolfgang Amadeus Mozart in der Pausenhalle des Gymnasiums Anna-Sophianeum Schöningen auf. Dies teilt das Gymnasium Anna-Sophianeum in einer Pressemitteilung mit.


Unter dem Titel „Cherubino mischt sich ein“ oder „Die verflixte Sache mit der Liebe“ von Johann Casimir Eule und Bettina Lell hätten die Schülerinnen und Schüler des sechsten und siebten Jahrganges eine Opernaufführung sehen können, bei der die ausgebildeten Opernsängerinnen und -sänger live ihre Arien und Rezitative vortrugen. Begleitet wurden sie von Herrn Burkhard Bauche an einem der neu angeschafften Flügel des Gymnasiums.

Zunächst kamen die Schüler in die Pausenhalle und seien von Frau Berit Lobach begrüßt worden. Nach der Ouvertüre traten die zwei verliebten Paare, Graf Almaviva mit seiner Gräfin Rosina sowie der Diener Figaro mit seiner Susanna, und dazwischen Cherubino auf die Bühne. Dieser teilte den Schülerinnen und Schülern mit, dass sein bester Freund Figaro keine Zeit mehr für ihn hat, seit er mit Susanna zusammen ist, und nun wollen die beiden auch noch heiraten.

Schüler konnten anschließend Fragen stellen


Zusammen mit den Schülern ein sei Liebeszauber ausgesprochen worden, durch den sich der Graf Almaviva in die schöne Susanna verlieben soll. Dadurch, so der Plan, würden sich Figaro und seine Susanna trennen und Figaro hätte wieder Zeit für Cherubino. Doch wie in den meisten Fällen, in denen mit der Liebe gespielt wird, misslingt der Plan. Nach einer Verwechslung der beiden Frauen und durch eine List von Cherubino wird der Liebeszauber aufgehoben und beide Paare, sowohl Graf und Gräfin als auch Figaro und Susanna finden wieder zueinander. Der Hochzeit steht nun also nichts mehr im Wege.

Nach der Aufführung, hätten die Schüler die Möglichkeit bekommen, Fragen an die Sänger zu stellen. Hierbei sei kaum eine Frage offen geblieben. Angefangen von der Echtheit der Haare, über den Opernsängerberuf, bis hin zur Probendauer für die Aufführung wären fast alle Fragen beantwortet worden. Einzig die Frage, ob eine der Sopranistinnen die „Arie der Königin der Nacht“ aus Mozarts „Zauberflöte“ singen könne, habe das Ensemble unbeantwortet gelassen.


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