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Kinderporno-Razzia in Helmstedt und Liebenburg



Kinderporno-Razzia in Helmstedt und Liebenburg

Insgesamt wurden in Niedersachsen 13 Objekte von 13 Tatverdächtigen wegen des Verdachts des Besitzes und der Verbreitung kinderpornografischer Inhalte durchsucht.

von Anke Donner


Symbolfoto
Symbolfoto Foto: aktuell24(BM)

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Region. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Köln am gestrigen Dienstag bekannt gaben, fanden am Dienstag erneut bundesweit Razzien in Wohnungen von Tatverdächtigen wegen des Verdachts des Besitzes und der Verbreitung kinderpornografischer Inhalte statt. Wie sich heute herausstellte, wurden auch Wohnungen in Helmstedt und Liebenburg von der Polizei durchsucht.



Staatsanwaltschaft und Polizei stellten am Mittwoch die Ergebnisse aus den Landesabschnitten vor. Demnach haben die Einsatzkräfte bei 75 Durchsuchungen (66 Beschuldigte) in den zehn betroffenen Ländern mehr als 3.200 Gegenstände sichergestellt. In dieser Gesamtzahl sind 2.900 Datenträger mit einem Speichervolumen von 40 Terabyte enthalten. Darunter befinden sich mehr als 170 Mobiltelefone. 37 Mobiltelefone stellten die Einsatzkräfte dank der taktischen Vorgaben im entsperrten Zustand sicher. An 24 Wohnobjekten waren Spezialeinheiten und Kräfte nordrhein-westfälischer Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten (BFE) eingesetzt. Acht Diensthunde halfen beim Aufspüren versteckter Datenspeicher. Einige der Beschuldigten lassen sich zu den Tatvorwürfen ein.

In Niedersachsen, wo die Durchsuchungen vom LKA geleitet wurden, wurden am Dienstag insgesamt 13 Objekte von 13 Tatverdächtigen von den 126 Einsatzkräften wegen des Verdachts des Besitzes und der Verbreitung kinderpornografischer Inhalte durchsucht. Laut Polizei und Staatsanwaltschaft fanden unter anderem jeweils eine Durchsuchung in Helmstedt und Liebenburg statt. Dabei wurden diverse Handys, Laptops, Datenträger sichergestellt. Zu Ermittlungen im Einzelnen machen Staatsanwaltschaft und Polizei keine Angaben.

Auf Grundlage umfangreicher Datenauswertungen der BAO -Besondere Aufbauorganisation - Berg hatte die bei der Staatsanwaltschaft Köln angesiedelte Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime (ZAC NRW) beim Amtsgericht Köln Beschlüsse für die Durchsuchungen erwirkt. Es handelt sich um den zweiten bundesweiten Großeinsatz der BAO Berg. Bereits am 1. September hatte die Polizei in zwölf Bundesländern mit rund 1.000 Einsatzkräften 60 Anschriften von rund 50 Beschuldigten durchsucht und umfangreiches Beweismaterial sichergestellt. Auch am gestrigen Dienstag waren rund 1.000 Kräfte, darunter auch Spezialeinheiten.


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