Sozialamt überlastet: Bearbeitung von Sozialleistungen verzögert sich

Wartende sollten doch bitte von unnötigen Nachfragen zum Bearbeitungsstand absehen.

Symbolfoto.
Symbolfoto. Foto: Pixabay

Helmstedt. Anträge auf Sozialleistungen können zurzeit nur verzögert bearbeitet werden. Das Kreissozialamt bittet in einer öffentlichen Mitteilung um Verständnis.



Betroffen seien besonders die Bereiche „Wohngeld“ sowie Hilfen im Zusammenhang mit Flüchtlingen aus der Ukraine. Ursachen für die Verzögerungen seien insbesondere der anhaltend starke Zuzug von Flüchtlingen in den Landkreis Helmstedt, steigende Antragszahlen aufgrund der Energiekrise sowie zusätzlich die Auszahlung des Heizkostenzuschusses an Bedürftige. So der Landkreis Helmstedt.

Arbeit unter Hochdruck


Das Sozialamt bittet daher, von Nachfragen zum Bearbeitungsstand möglichst abzusehen, da diese nur zu weiteren Verzögerungen führen würden. Zudem sollten Antragsteller nur dann persönlich erscheinen, wenn sie vorher einen Termin vereinbart haben. Änderungen von Anträgen oder Unterlagen sollten möglichst per Post, E-Mail oder Fax übersandt oder direkt in den Hausbriefkasten eingeworfen werden.

Wichtig sei auch, dass für eine richtige Zuordnung eingesandter Unterlagen der zuständige Sachbearbeiter, das Aktenzeichen oder zumindest das Sachgebiet vermerkt sein müssten. Die Leiterin des Geschäftsbereiches Soziales beim Landkreis Helmstedt, Sabine Kretschmann, hofft auf die Geduld der Antragstellenden: „Unsere Mitarbeitenden arbeiten mit Hochdruck daran, alle Anträge auf soziale Leistungen zu bearbeiten.“


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