Straßenausbau Bergrehme: Die Anwohner müssten zahlen - Doch es gibt Zweifel

Die Velpker CDU-Fraktion will eine Anhörung zur tatsächlichen Notwendigkeit eines „grundhaften Ausbaus“.

Christian Meyer und Roland Sahr machen sich ein Bild vom Straßenzustand – doch muss wirklich ein grundhafter Ausbau erfolgen?
Christian Meyer und Roland Sahr machen sich ein Bild vom Straßenzustand – doch muss wirklich ein grundhafter Ausbau erfolgen? | Foto: CDU

Velpke. Der von der Verwaltung geplante Ausbau der Staßen Bergrehme/Ostring/Gerhart-Hauptmann-Weg in Velpke bewegt schon seit längerem die Gemüter. Konkret hatte der Gemeinderat auf Antrag der Verwaltung Mittel bereitgestellt, um den grundhaften Ausbau zu planen. Indes: eine fachliche Diskussion in den politischen Gremien hat bis heute nicht stattgefunden, obschon das entsprechende Gutachten bereits seit mehr als zwei Jahren vorliegt. Das kritisiert die CDU Fraktion im Gemeinderat Velpke in einer Pressemitteilung.


Die Velpker Christdemokraten hatten nun um Einsicht gebeten und machen dabei auf Folgendes aufmerksam: „Das Gutachten geht bereits fest davon aus, dass ein grundhafter Ausbau erfolgen soll, und was dabei zu beachten ist. Die Frage, ob dieser grundhafte Ausbau überhaupt notwendig ist, wird in dem Gutachten nicht beantwortet“, führt der Fraktionsvorsitzende Roland Sahr aus. Dieser Frage will die CDU-Fraktion im Velpker Gemeinderat nun auf den Grund gehen. Dazu hat sie eine Anhörung im Bauausschuss beantragt, zu der folgende Vertreter eingeladen werden sollen: Wasserverband, LandE und Telekom, um die Erneuerungsnotwendigkeiten von Leitungen zu klären, der Bodengutachter, Heinz-Dieter Schulze, der immer wieder mit Empfehlungen zu anderen Sanierungsvarianten auf sich aufmerksam gemacht hatte sowie die beiden Landtagsabgeordneten Domeier und Koch, um über Fördermöglichkeiten aus Landesmittteln befragt zu werden. Diese Klärung streben die CDU-Leute vor allen Dingen vor dem Hintergrund an, dass im Gutachten auch stehe, dass der derzeitige Untergrund für die Wiederbefüllung geeignet sei.

"Diese Prüfung sind wir den Bürgern schuldig"


Dazu Roland Sahr weiter: „Dann kann er ja eigentlich nicht so schlecht sein - für uns als CDU gilt: Ein grundhafter Ausbau, der über die Straßenausbaubeitragssatzung abzurechnen wäre, ist nur dann notwendig beziehungsweise sinnvoll, wenn entweder der Untergrund nicht tragfähig ist und/oder die Kanäle sowie Leitungen zwingend zu erneuern sind. Diese Prüfung sind wir den Bürgern schuldig. Wir hoffen, dass die Kollegen der anderen Fraktionen sich dem Antrag anschließen!“


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