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Helmstedter Lebenshilfe-Werkstatt bietet Blick hinter die Kulissen


Sarah Goldmann-Marr (von rechts) begrüßte mit Jacqueline Neumann und Anne-Sophie Reck die Besucher im Berufsbildungsbereich mit frischen Waffeln. Foto: Lebenshilfe
Sarah Goldmann-Marr (von rechts) begrüßte mit Jacqueline Neumann und Anne-Sophie Reck die Besucher im Berufsbildungsbereich mit frischen Waffeln. Foto: Lebenshilfe

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26.10.2017

Helmstedt. Der Übergang von der Schule zum Beruf geht oftmals mit Schwierigkeiten und Unsicherheiten einher, da die Jugendlichen nicht genau wissen, was sie erwartet. Um Jugendlichen und ihren Eltern einen Einblick zu geben, welche Beschäftigungsmöglichkeiten es bei der Lebenshilfe gibt, hatte die Einrichtung kürzlich zu einem Tag der offen Tür eingeladen.



Die Unsicherheiten bei der Berufsfindung gelten selbstverständlich auch für Menschen mit Behinderungen, wie die Lebenshilfe berichtet und gleichzeitig auf ihr großes Angebot mit zahlreichen Arbeitsplätzen in der Werkstatt und ihrem Berufsbildungsbereich (BBB) verweist. „Wir wollten jetzt Interessierten die Möglichkeit geben, sich das aus der Nähe anzuschauen“, sagt Sarah Goldmann-Marr, Maßnahme-Leiterin im BBB und zuständig für Qualifizierung und Vermittlung.


Zum Tag der offenen Tür in der Helmstedter Werkstatt kamen nach Angeben der Einrichtung rund 30 Lehrer, Eltern und Menschen mit Behinderungen, um einmal hinter die „Kulissen“ zu schauen. „Viele kennen uns schon vom Sommerfest oder vom Weihnachtsbasar“, erklärt Werkstattleiter Dieter Pasemann. Bei diesen Festen bestehe aber oftmals keine Gelegenheit, die täglichen Arbeitsabläufe kennenzulernen.„Hier können Schüler und Lehrer sehen, wie es nach der Schule weitergehen könnte“, sagt Goldmann-Marr in der Küche des Berufsbildungsbereichs, wo Teilnehmer, die sich für die Fachrichtung Hauswirtschaft entschieden haben, bereits Waffeln für die interessierten Gäste vorbereitet haben.

Berufsbildungsbereich gewährt den Teilnehmern einen Einblick


Den BBB durchlaufen alle „Neuzugänge“ der Werkstatt. Sie werden geschult und in ihrer Entwicklung gefördert. Hier wird auch geschaut, welche Tätigkeiten dem Menschen am meisten liegen. Die Arbeiten in der Werkstatt können anschließend sehr verschieden sein – es gibt beispielsweise Beschäftigungsmöglichkeiten in der Tischlerei, der Produktion oder in der Großküche der Lebenshilfe. Zudem bietet sich die Möglichkeit, Außenarbeitsplätze kennenzulernen.

Die Lebenshilfe sei stets in Kontakt mit Unternehmen, um ihren Beschäftigten Praktika und Arbeitsplätze auf dem ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln. Daran zeigte etwa Ilka Siemsen großes Interesse. „Ich bin mit einer Schülerin hier, die sich beruflich orientieren möchte. Bei der Lebenshilfe gibt es gute Möglichkeiten, ins Berufsleben einzusteigen“, sagt die Lehrerin der Rudolf-Diesel-Schule.


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