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Herzog Anton Ulrich-Museum: Stadt will auf Wiedereröffnung hinweisen



Braunschweig

Herzog Anton Ulrich-Museum: Stadt will auf Wiedereröffnung hinweisen

von Max Förster


Die Stadt möchte Hinweisschilder auf Autobahnen und in der Stadt errichten, die auf die Wiedereröffnung des Herzog-Anton-Ulrich-Museums hinweisen. Foto: Braunschweig Stadtmarketing/HAUM
Die Stadt möchte Hinweisschilder auf Autobahnen und in der Stadt errichten, die auf die Wiedereröffnung des Herzog-Anton-Ulrich-Museums hinweisen. Foto: Braunschweig Stadtmarketing/HAUM Foto: BSM/Haum

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Braunschweig. Am 23. Oktober feiert das Herzog-Anton-Ulrich-Museum seine Wiedereröffnung. Um dieses Ereignis entsprechend zu würdigen und zu bewerben, sollen an den Autobahnen A 2 und A 39 sowie im innerstädtischen Raum Hinweistafeln errichtet werden. Die Stadt übernehme hierbei die Kosten bis zu einer Höhe von 45.000 Euro. Der Wirtschaftsausschuss hat dem Vorhaben bei seiner jüngsten Sitzung bereits zugestimmt.

Mit namhaften Meistern und einer der bedeutendsten Sammlungen frühneuzeitlicher Kunst ermöglicht es als eines der ältesten Museen Europas Kunstgenuss auf höchstem Niveau, heißt es von der Verwaltung. Die Neueröffnung sei ein geeigneter Anlass, um überregionale Aufmerksamkeit für das Museum und die Stadt Braunschweig zu erreichen und biete zudem die Chance, Braunschweig als kulturtouristisch relevante Destination zu positionieren. Die Stärkung des Städte- und Kulturtourismus und damit des Herzog Anton Ulrich-Museums ist auch eines der Ziele des Regionalen Umsetzungs- und Investorenkonzeptes.

Touristentafeln an Autobahnen und in der Stadt


Für die Wahrnehmung des Museums als touristisch bedeutsames Ziel sei es geplant, die touristischen Unterrichtstafeln an der Autobahn 2 in beiden Fahrtrichtungen durch die bisherigen Tafeln, auf denen „Braunschweig die Löwenstadt“ zu sehen ist, für die nächsten sechs bis 12 Monate auszutauschen. Ein entsprechender Antrag sei bei der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bereits gestellt worden. Zusätzlich wurde eine erstmalige und dauerhafte Aufstellung von je einer touristischen Unterrichtungstafel je Fahrtrichtung an der Bundesautobahn A 39 im Bereich Braunschweig für das Museum beantragt. Die Benennung der Standorte wird nach Aussage der Behörde frühestens Ende August 2016 erfolgen können. Darüber hinaus soll zusätzlich eine verstärkte Beschilderung im innerstädtischen Raum (weiße Schilder, schwarze Schrift) für das Museum realisiert werden. Diesbezüglich sei vorgesehen, Standorte für die wegweisende Kfz-Beschilderung zum Herzog-Anton-Ulrich-Museum zu überprüfen und gegebenenfalls zu erweitern.

Höhe der Kosten


Für die Tafeln an den Bundesautobahnen sei mit Kosten in Höhe von rund 650 Euro für die Gestaltung des Motives zu und mit weiteren rund 25.000 Euro für verkehrsbehördliche Genehmigungen, die Herstellung, den Austausch (A 2) beziehungsweise die erstmalige Aufstellung (A 39) zu rechnen, so die Verwaltung. Für den innerstädtischen Raum rechne man mit rund 2.500 Euro. In der Stabsstelle des Wirtschaftsdezernates stehen Mittel in Höhe von 45.000 Euro zur Verfügung, die maximal für dieses Projekt ausgegeben werden sollen.


Braunschweig präsentiert sich als Kulturreiseziel auf der ITB Berlin. Foto: BSM/Haum


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