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Hochwassergefahr - Neues System soll Sandsäcke ablösen



Braunschweig

Hochwassergefahr - Neues System soll Sandsäcke ablösen

Bei einem Jahrhunderthochwasser seien in Braunschweig Sachschäden in Höhe von 23 Millionen Euro zu erwarten. Das Schlauchsystem soll solche Schäden abwenden.

(Symbolbild)
(Symbolbild) Foto: aktuell24

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Braunschweig. Zum Schutz der Innenstadt vor Hochwasser kauft die Stadt Braunschweig ein mobiles Schutzsystem. Es ist Bestandteil des Hochwasserschutzkonzeptes. Der Verwaltungsausschuss hat dafür den Zuschlag erteilt. Das Schlauchsystem soll bis Mitte des Jahres geliefert werden, wie die Stadt Braunschweig in einer Pressemitteilung berichtet.



Es bestehe im Prinzip aus einem Schlauch, der ausgerollt und mit Wasser gefüllt wird und so eine Barriere gegen heranströmendes Hochwasser bildet. Das System ersetzt die Methode, Sandsäcke aufeinander zu schichten. Das Schlauchsystem könne auf der Hochwasserverteidigungslinie Innenstadt - dem Fußweg vom Europaplatz bis zum Lessingplatz entlang Kalenwall und Bruchtorwall - einfach und schnell aufgebaut werden.

Die Innenstadt wird bei einem Hochwasser bedroht, das statistisch einmal in 100 Jahren eintritt. Bei einer massiven Überflutung seien direkte Sachschäden in Höhe von mindestens 23 Millionen Euro zu erwarten. Das Schlauchsystem könne dieses Szenario abwenden. Finanziert wird es fast komplett aus investiven Eigenmitteln des Fachbereichs Umwelt aus der Projektmaßnahme "Altlast Feldstraße" in Höhe von 300.000 Euro. Visualisierungen auf www.mobildeich.de.


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