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Wolfenbüttel: Hohe Nachfrage sorgt für lange Wartezeiten bei der KFZ-Zulassung



Hohe Nachfrage sorgt für lange Wartezeiten bei der KFZ-Zulassung

Spontan ein Auto an-oder ummelden ist nicht drin.

von Anke Donner


Wer ein Fahrzeug an-oder ummelden will, braucht Geduld.
Wer ein Fahrzeug an-oder ummelden will, braucht Geduld. Foto: Anke Donner

Landkreis Wolfenbüttel. Wer sich ein neues Auto zugelegt hat und dieses nun anmelden möchte, der sollte sich auf lange Wartezeiten bei der Zulassungsstelle einstellen. Die beträgt mitunter zehn Tage.



Wer mal eben seinem neues Vehikel ein Kennzeichen verpassen möchte, oder sein Fahrzeug ummelden muss, der sollte ausreichend Geduld aufbringen. Denn unter einer Wartezeit von zehn Tagen wird das im Landkreis Wolfenbüttel derzeit nichts. Grund dafür sei der dauerhaft hohe Bedarf an KFZ-Zulassungen, sagt Landkreissprecher Andree Wilhelm auf Nachfrage. "Im Landkreis Wolfenbüttel gibt es rund 100.000 Fahrzeughalterinnen und –halter, Tendenz steigend", so Wilhelm. Zusätzlich zu den Zulassungen seien auch die zahlreichen Telefonate über das Servicetelefon zu beantworten. Diese könnten aber oftmals über die Internetseite des Landkreises zur Zulassung beantwortet werden.

Im Landkreis Wolfenbüttel wurden in diesem Jahr bisher 21.444 Fahrzeuge zugelassen, 2020 waren es 34. 596 und 2019 wurden 38.440 Fahrzeuge angemeldet.



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Terminvergabe bleibt



Derzeit sind An- und Ummeldungen nur mit vorheriger Terminvergabe möglich. Und das wird auch so bleiben. Jedoch arbeite man derzeit daran, die Anzahl der Termine Schritt für Schritt erhöhen, um Wartezeiten zu verringern.

Die Zulassungsstelle unter der 3G-Regelung zu öffnen, komme aufgrund der anhaltenden pandemischen Corona-Situation nicht infrage, sagt Wilhelm. "Vor Corona kam es vor, dass sich bis zu 40 Personen gleichzeitig im Wartebereich auf kleinem Raum aufhielten. Unter den aktuellen Umständen wären die geltenden Abstandsregeln nicht einzuhalten. Mit der Terminvergabe kann der Landkreis das Kundenaufkommen steuern. An dieser Stelle muss der Landkreis Wolfenbüttel im Sinne des Infektionsschutzes so handeln."


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