Hoher Besuch - Drei Präsidenten treffen sich am Wochenende in Braunlage

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil und den Sachsen-Anhaltinischen Ministerpräsidenten Rainer Haseloff zu einer Harzwanderung eingeladen.

von Marvin König


Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei einem vergangenen Besuch in der Kaiserpfalz. (Archivbild)
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei einem vergangenen Besuch in der Kaiserpfalz. (Archivbild) Foto: Archiv

Braunlage. Hoher Besuch für den Luftkurort Braunlage - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil und der Sachsen-Anhaltinische Ministerpräsident Rainer Haseloff machen im Zuge einer Harzwanderung zu den Themen Wald, Klima, Tourismus, Gastronomie und den Folgen der Corona-Pandemie Halt im Landkreis Goslar.


Gegen 12 Uhr treffen sich die drei Präsidenten zunächst im Brockenhaus. Anschließend findet nach einem Pressestatement eine erste Wanderung zum "dreieckigen Pfahl" nahe Torfhaus an der Grenze zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt statt. Geladen sind einige Vertreter aus Hotellerie und Gastronomie für Gespräche über selbige Themen. Dort sei mit Bürgerinnen und Bürgern aus Schierke und Braunlage eine einstündige Pause mit Gesprächen geplant. Gegen 15 Uhr soll es auf der weiteren Wanderung in Richtung Wurmberg mit einer neuen Gästegruppe um die Themen Wald und Klima gehen. Den Abschluss macht um 16 Uhr ein Treffen am Wurmberg bei Braunlage mit Kaffee und Kuchen.

Polizei bereitet sich vor


Wie die Niedersächsische Staatskanzlei mitteilt, sei die Öffentlichkeit - auch wegen der Pandemiesituation - ausgeschlossen, obgleich einige Bürger aus der Region zur Teilnahme eingeladen worden seien, unter anderem zu Gesprächen in den Themenkomplexen während der Wanderung. Die Polizei bereitet sich seit Anfang der Woche auf einen größeren Einsatz vor. Polizeisprecher Reiner Siemers: "Der Bundespräsident ist ja der erste Mann im Lande neben unserer ersten Frau, da sind entsprechende Schutzmaßnahmen erforderlich." Zur Sicherung der Wanderung werden "alle erforderlichen Kräfte" eingesetzt. Nähere Angaben könne man zum Personalaufgebot aus Sicherheitsgründen nicht machen. Wie das Bundespräsidialamt auf Anfrage berichtet, komme es am Wochenende im Harz dadurch aber nicht zu Verkehrsbehinderungen: "Der Bundespräsident möchte Behinderungen für Gäste und Anwohner schon von sich aus so klein wie möglich halten." Weiter versichert die Sprecherin: "Wir sind häufig unterwegs, keine Sorge, wir halten uns an die Verkehrsregeln!"


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