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Hündin Emma kollabierte im Park: Dank an unbekannten Helfer



Braunschweig

Hündin Emma kollabierte im Park: Dank an unbekannten Helfer

von Anke Donner


Hündin Emma kollabierte im Park. Dank der Hilfe eines Unbekannten konnte dem Mischling schnell geholfen werden. Dafür möchte Emmas Frauchen "Danke" sagen. Foto: Privat
Hündin Emma kollabierte im Park. Dank der Hilfe eines Unbekannten konnte dem Mischling schnell geholfen werden. Dafür möchte Emmas Frauchen "Danke" sagen. Foto: Privat

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Braunschweig. Am Sonntag ging der Aufruf einer Braunschweiger Hundehalterin durch die sozialen Netzwerke. Angela H. wollte sich auf diesem Weg bei dem "Retter" ihrer Hündin Emma bedanken. Emma war am Freitag in einem Park kollabiert - der Unbekannte half ohne zu zögern und Emma konnte schnell zu einem Tierarzt gebracht werden.



"Ich bin einfach nur froh, dass sie lebt", betontAngela H. gegenüber regionalHeute.de. "Und ich möchte dem unbekannten Radfahrer danken. Dass ich dies nicht gleich vor Ort getan habe, fand ich im Nachhinein etwas undankbar, aber ich hoffe, er hat Verständnis, dass ich in dieser Situation nur an meinen Hund gedacht habe". Angela H. hatte bereits über Facebook versucht, den Radfahrer ausfindig zu machen, um ihm persönlich zu danken.

Mischlingshündin Emma gehe es mittlerweile wieder gut. Die Ursache für den Anfall konnte aber nicht gefunden werden. Derzeit stehe noch die Überprüfung der Leberwerte an. Möglich sei aber auch ein epileptischer Anfall oder ein anaphylaktischer Schock nach einem Insektenstich.

Was war passiert?



Emma geht es inzwischen besser. Foto: A. Haederich



Am Freitag war Angela H. mit einem befreundeten Hundehalter und vier weiteren Hunden in einem Park in Braunschweig unterwegs. "Alles war normal, bis es einem meiner Hunde schlecht ging. Sie knabberte an ihrem Pfötchen und fing an zu humpeln. Als ich ihr helfen wollte und ihr Pfötchen untersucht habe, fing sie an zu quietschen. Sie erbrach sich kurz danach mehrfach und legte sich dann hin.Ihr Verhalten war total unnormal und wir wollten schnell nach Hause, aber sie schaffte es keine zwei Meter und legte sich wieder hin", schreibt die Braunschweigerin auf Facebook.



Schnell wollte sie ihre Emma zu einem Tierarzt bringen, doch mitten im Park und ohne Auto würde wertvolle Zeit verstreichen. Ihrem Begleiter fiel dann ein, dass am Parkende eine bekannte Hundehalterin wohnte. Die wollte er fragen, ob sie den kranken Hund zum Tierarzt bringen kann.

"In der Zwischenzeit habe ich versucht, mit Emma auf dem Arm und einem Hund an der Leine ebenfalls in die Richtung zu kommen. Emma hing aber schwer und schlaff auf meinem Arm und die kleine Hündin ist das laufen an der Leine noch nicht gewöhnt und rannte mir ständig vor den Füßen rum. Also musste ich Emma immer wieder absetzten. Irgendwann lag sie wieder auf dem Boden und war inzwischen völlig apathisch und an ihrem Brustkorb waren kaum noch Atembewegungen zu sehen und ich bekam Panik", schildert Angela H. weiter.

Die Rettung kam dann auf einem Fahrrad daher. Der Radfahrer fragte die inzwischen sehr besorgte Hundehalterin, ob er helfen könne.Nachdem Angela H. ihm die Situation geschildert hatte, habe dieser nicht gezögert, erklärt Emmas Frauchen. Er drückte Angela H. sein Fahrrad in die Hand, schnappte sich den kranken Hund und rannte zumParkausgang. Dort wartete auch schon die andere Frau, die Emma zum Tierarzt fuhr.




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