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Hundehaufen auf Gehwegen bleiben großes Ärgernis



Gifhorn

Hundehaufen auf Gehwegen bleiben großes Ärgernis

von Anke Donner


Wer die Hinterlassenschaft seines Hundes nicht entfernt, dem droht ein Bußgeld. Symbolfoto: Alexander Panknin
Wer die Hinterlassenschaft seines Hundes nicht entfernt, dem droht ein Bußgeld. Symbolfoto: Alexander Panknin Foto: Alexander Panknin

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Gifhorn. Die Stadt Gifhorn appelliert an alle Hundehalter, die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner von Gehwegen, Grünflächen und Spielplätzen zu entfernen. Wer das nicht tut und den Hundehaufen einfach liegen lässt, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 25 Euro rechnen.



„In der letzten Zeit gehen wieder vermehrt Beschwerden von Anwohnern zum Thema ‚Hundehaufen‘ bei uns ein“, sagt die Erste Stadträtin Kerstin Meyer. „Es ist schon schlimm, wenn man da aus Versehen reintritt, aber extrem unangenehm ist es, wenn man mit dem Kinderwagen über einen Hundehaufen fährt.“ Aktuelle Fälle aus Wilsche, dem Gebiet des Wittkopsweges und der Celler Straße nimmt Kerstin Meyer zum Anlass, um erneut auf diese Problematik hinzuweisen.

Dass es auch anders geht, zeigen die Hundehalter, die beim Gassigehen eine Tüte dabei haben, um die Hinterlassenschaften aufzuheben und als Abfall zu entsorgen. „Warum können sich nicht alle so verhalten?“, appelliert Meyer an die Verantwortung jedes Einzelnen. „Eigentlich sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, sich rücksichtsvoll zu verhalten und niemandem Dinge zuzumuten, die man selber nicht erleben möchte“, sagt Kerstin Meyer. „Das ist doch die Basis unseres Zusammenlebens.“

Den Hundekot liegen zu lassen ist eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld in Höhe von 25 Euro geahndet werden kann – sofern der Hundehalter ermittelt werden kann. „Wie in anderen Bereich auch, sind wir aber auch hier auf die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Wir wollen nicht explizit dazu aufrufen, Hundehalter zu denunzieren, aber in manchen Fällen wäre es doch hilfreich, wenn wir einen Namen hätten. Dann können wir auch aktiv werden“, sagt Kerstin Meyer.


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