Sie sind hier: Region >

Hundekot - Stadt greift durch



Braunschweig

Hundekot - Stadt greift durch

von Robert Braumann


Vorsichtig geschätzt kommen in Braunschweig pro Tag eine Menge von ein bis zwei Tonnen Hundekot zusammen. Foto: Stadt Braunschweig
Vorsichtig geschätzt kommen in Braunschweig pro Tag eine Menge von ein bis zwei Tonnen Hundekot zusammen. Foto: Stadt Braunschweig

WhatsApp
facebook
Twitter
LinkedIn
E-Mail




Braunschweig. Mehr als 7.000 Hunde sind in Braunschweig gemeldet. Dazu kommen die nicht gemeldeten Tiere. Vorsichtig geschätzt bedeutet das pro Tag eine Menge von ein bis zwei Tonnen Hundekot. Auch aus diesem Grund stehen in der ganzen Stadt verteilt 47 Hundestationen, aus denen Frauchen oder Herrchen kostenlos Plastiktütchen entnehmen können. In diese soll dann die Hinterlassenschaft der Vierbeiner gepackt und entsorgt werden. Wie sieht es mit der Umsetzung aus? 

Adrian Foitzik, Pressesprecher Stadt Braunschweig, sagte gegenüber RegionalBraunschweig.de, dass die Bürger schon für das Thema sensibilisiert seien. Man habe in den letzten Jahren eine menge an Öffentlichkeitsarbeit gemacht und habe zumindest subjektiv das Gefühl, dass die Hundebesitzer sich durchaus damit auseinandersetzen würden. Man könne nicht davon sprechen, dass es in Braunschweig mit der Verschmutzung schlimmer wäre, als in anderen Städten, wenn gleich dies natürlich mit Zahlen schlecht zu belegen wäre. Wer dabei erwischt wird, den Hundekot nicht zu entfernen, der zahlt beim ersten Vergehen 50 Euro Bußgeld. Im Jahr 2013 kam das fünf Mal vor, im Jahr 2014 vier Mal. Foitzik gab aber zu Bedenken, dass die Kontrollen natürlich schwer wären und dadurch die Zahlen so gering ausfallen würden.  Hinweise auf einen leeren Tütenspender oder auch weitere Anregungen zum Thema nimmt der Fachbereich Stadtgrün unter der Rufnummer 470-5000 gerne entgegen.

Die Stadt weist in diesem Zusammenhang auch auf den weitverbreiteten Irrglauben hin, dass man mit der Hundesteuer auch die Beseitigung der Hundehaufen bezahlen würde. Das wären nicht der Fall.


zur Startseite