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IGS Schöppenstedt - Schnuppertag bot erste Einblicke



Wolfenbüttel

IGS Schöppenstedt - Schnuppertag bot erste Einblicke

von Anke Donner


Die IGS Schöppenstedt bot am Freitag einen Tag der offenen Tür an. Fotos: Anke Donner
Die IGS Schöppenstedt bot am Freitag einen Tag der offenen Tür an. Fotos: Anke Donner Foto: Anke Donner

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Schöppenstedt. Die Planungsgruppe der neuen IGS in Schöppenstedt lud am Freitag alle Interessierten zu einem Schnuppertag in die Elm-Asse Schule ein. Hier konnten sich die Besucher einen ersten Eindruck von der Gesamtschule machen.



Zum kommenden Schuljahr soll die Gesamtschule in Schöppenstedt schon ihre ersten Schüler empfangen. Damit sich Eltern und Schüler vorab einen ersten Einblick über die Schule und das Konzept machen können, wurde die Schule von der Planungsgruppe vorgestellt.

Zahlreiche Interessenten schauten sich die Schule an, darunter auch Regina Bollmeier, Samtgemeinde Bürgermeisterin Elm-Asse und Schöppenstedts ehemalige Samtgemeindebürgermeisterin Ruth Naumann. Die Besucher wurden auf Tafeln und bei verschiedenen Mitmachaktionen über das Konzept der Schule informiert. Zudem gab es schon die ersten Informationen zu den zukünftigen Fahrplänen für die Schüler. Das Konzept der Schule, so erklärte Stefanie Kampe von der Planungsgruppe, stützt sich auf drei Säulen. Die Schüler können beispielsweise im "Jahrmarkt" in verschiedenen Projekten selber ihre Schwerpunkte bestimmen. Dabei sollen die Fähigkeiten der Schüler in den Vordergrund gerückt und der Unterricht darauf aufgebaut werden. So soll die Motivation bei den Kindern gestärkt werden. Am Ende eines Schuljahres werden die Projekte dann im Rahmen eines Jahrmarktes vorgestellt. Die zweite Säule hat das nachhaltige Lernen als Schwerpunkt. Unterrichte werden so angelegt, dass das Erlernte möglichst lange anhält und entsprechend abgerufen werden kann. Stefanie Kampe erklärte zudem, dass der Unterricht an der IGS aus Blockunterricht und längeren Pausen bestehen soll, um so längere Lernphasen zu schaffen. Des weiteren soll später die Ganztagsbetreuung ausgebaut werden.



Rudolf Frick, Ruth Naumann und Roland Barnick von der Eltern-Initiative probierten die App aus. Foto: Anke Donner



Die dritte Säule besteht daraus, dass jedem Schülern in der Schule ein Tablet zur Verfügung gestellt wird. In dem Pilotprojekt des Landkreises soll die Medienkompetenz der Schüler gestärkt werden. Wie die Arbeit mit dem Tablet aussehen kann, konnten die Besucher gleich erleben. Im Tablet-Zimmer der Schule konnten sie auch gleich noch die Schul-App ausprobieren, in der Wünsche, Anregungen und Kritik hinterlegt werden konnten.




Samtgemeindebürgermeiserin Regina Bollmeier schaute auch vorbei. Foto: Anke Donner



Ruth Naumann, die auch Mitglied der Eltern-Initiative der IGS ist, ist noch immer davon überzeugt, dass eine IGS in Schöppenstedt der richtige Weg ist. "Als Schüler hätte ich mir gewünscht, auf solch eine Schule gehen zu können", so Naumann. Oft seien Kinder bei Besuchen der "großen Schulen" in Wolfenbüttel verunsichert. Da biete eine kleinere Gesamtschule schon gewisse Vorteile und Sicherheiten für die Schüler. Zudem sieht Naumann auch einen Vorteil bei den Fahrzeiten. Für einige Schüler aus den umliegenden Ortschaften würde sich diese nämlich deutlich verkürzen.


Die Planungsgruppe: Carolina Voß, Stefanie Kamp, Ulf Blank, Andrea Vöckel, Anke Renken und Daniel Gerwarth. Foto: Anke Donner


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