In der gesamten Region: Diese Branche wächst

Aktuelle Statistiken zeigen: In diesem Bereich ist jede siebte erwerbstätige Person in Niedersachsen beschäftigt.

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Symbolbild. | Foto: via dts Nachrichtenagentur

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Region. Die Bruttowertschöpfung der niedersächsischen Gesundheitswirtschaft belief sich im Jahr 2025 auf 36,4 Milliarden Euro (in jeweiligen Preisen). Jeder zehnte Euro der Gesamtwirtschaft im Land (10,1 Prozent) wurde damit in dieser Querschnittsbranche erwirtschaftet. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) jetzt in einer Pressemitteilung darlegt, sei die Bruttowertschöpfung der Gesundheitswirtschaft damit preisbereinigt um 2,3 Prozent höher als 2024 gewesen.



Demnach war das gesundheitswirtschaftliche Wachstum in Niedersachsen etwas stärker als im bundesweiten Durchschnitt (+2,1 Prozent). Die Bruttowertschöpfung der Gesamtwirtschaft Niedersachsens wuchs 2025 im Vergleich zum Vorjahr dagegen nur um 0,6 Prozent.

Zahl der Erwerbstätigen im Gesundheitsbereich gestiegen


Im Jahresdurchschnitt 2025 hatten in Niedersachsen rund 592.000 Menschen und damit mehr als jede siebte erwerbstätige Person (14,0 Prozent) einen Arbeitsplatz im Gesundheitsbereich. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Erwerbstätigen um 2,7 Prozent. Damit setzte sich die Zunahme der Erwerbstätigenzahl in der Gesundheitswirtschaft weiter fort.

Im Zehnjahresvergleich (2016 bis 2025) stieg die Zahl der Erwerbstätigen in der Gesundheitswirtschaft um 13,9 Prozent, in der niedersächsischen Gesamtwirtschaft dagegen nur um 5,0 Prozent. Jede erwerbstätige Person in der Gesundheitswirtschaft Niedersachsens trug durchschnittlich 61.488 Euro zur Bruttowertschöpfung bei. Aufgrund der starken Dienstleistungsorientierung und der hohen Personalintensität der Branche fiel die Bruttowertschöpfung je erwerbstätiger Person im Vergleich zur Gesamtwirtschaft (85.230 Euro) damit mehr als ein Viertel geringer aus.