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In die Verkehrskontrolle getappt: Schöninger Radfahrer mit Einhandmesser unterwegs



Helmstedt

In die Verkehrskontrolle getappt: Radfahrer mit Einhandmesser unterwegs

Die Polizei hatte am heutigen Freitag den Zweiradverkehr kontrolliert.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Rudolf Karliczek

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Schöningen. Am heutigen Freitagnachmittag führten Beamte der Polizei Schöningen zwischen 14 und 19 Uhr gezielt Zweirad-Kontrollen im Schöninger Stadtgebiet durch. Die Polizei Niedersachsen legt im Jahr 2021 angesichts der Veränderungen in der Verkehrsunfallstatistik den Fokus bei der Verkehrssicherheitsarbeit verstärkt auf Fahrräder, E-Bikes und Pedelecs. Dies teilt die Polizei in einer Pressemitteilung mit.



Wegen des Befahrens unzulässiger Verkehrsbereiche sei ein 41-jähriger Schöninger auf seinem Fahrrad kontrolliert worden. Bei der Kontrolle sei durch den Mann ein verfassungsfeindliches Symbol öffentlich zur Schau gestellt worden. Die Beamten hätten den Schöninger genauer unter die Lupe genommen. Dabei sei in dessen Rucksack ein griffbereites Einhandmesser aufgefunden und sichergestellt worden. Folglich wären gegen den Radfahrer Verfahren wegen Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und ein Verstoß nach dem Waffengesetz eingeleitet worden.

Auf der Hötensleber Straße sei ein 30-Jähriger aus Sachsen-Anhalt mit seinem E-Scooter kontrolliert worden. Neben dem fehlenden Versicherungsschutz für sein Fahrzeug sei bei dem Fahrer eine Drogenbeeinflussung festgestellt worden. Die Beamten hätten eine Blutentnahme angeordnet und untersagten die Weiterfahrt. Verfahren wegen des Verstoßes nach dem Pflichtversicherungsgesetz und Betäubungsmittelgesetz wurden eingeleitet.


Auch ein Autofahrer kontrolliert


Neben den Zweirad-Fahrenden sei auch das Augenmerk auf Verkehrsteilnehmende gelegt worden, die Verstöße zum Nachteil von Radfahrenden begehen. Besonders uneinsichtig habe sich hier ein 44-jähriger Audi Fahrer bei seiner Kontrolle gezeigt. Er habe den Beamten die Aushändigung seines Ausweises vehement verweigert. Neben dem Verkehrsverstoß hätten die Beamten ein Verfahren nach dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten wegen "Falsche Namensangabe" eingeleitet.

Insgesamt habe die Polizei Verstöße im zweistelligen Bereich verzeichnet und kündigte weitere Schwerpunktkontrollen an.


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