Inzidenzen steigen weiter: Eine Stadt fast bei 1.000

Mehr Patienten in Intensivbetten, davon müssen einige auch invasiv beatmet werden.

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Symbolbild Foto: Pixabay

Region. So sieht die Corona-Situation in der Region aus: Da am Wochenende keine Daten mit dem Robert-Koch-Institut ausgetauscht werden, handelt sich es bei den meisten Werten um den Wochenabschluss der Zahlen der vergangenen Woche. Der Vergleich zur Vorwoche zeigt aber trotzdem überall einen deutlichen Anstieg. Demnach liegt die durchschnittliche 7-Tage-Inzidenz in unserer Region nach aktuellen Werten bei 695,63 (Freitag 609,6 / Vorwoche 496,35). Ein ähnliches Bild zeigt sich in Land und Bund. In Niedersachsen beträgt die Inzidenz heute 649,7 (Freitag 666,8 / Vorwoche 471,3), in Deutschland gesamt 598,1 (466 / 471,1).


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In den Städten spiegelt sich dieser Trend auch im Einzelnen wider. Die deutlich höchste Inzidenz weist Wolfenbüttel aus, mit 910,9 (Freitag 787,6 / Vorwoche 623,2). Auch in Goslar ist diese deutlich höher als im Rest der Region mit 780,3 (Freitag 731,1 / Vorwoche 572,2). Gifhorn erreicht ebenfalls fast die 700er-Marke, hier liegt die Inzidenz aktuell bei 694,1 (Freitag 521 / Vorwoche 499,7). In Braunschweig ist sie 675,2 (Freitag 518,4 / Vorwoche 566,7). Dicht dahinter folgen Helmstedt mit 655,5 (Freitag 750,7 (Vorwoche 462,9) und Wolfsburg mit 653,5 (Freitag 563,9 / Vorwoche 292,9). Damit ist die Entwicklung in Wolfsburg besonders deutlich zu erkennen - hier lagen die Werte in den vergangenen Wochen oft deutlich unter dem regionalen Durchschnitt.

Peine liegt ebenfalls über 600 mit 617 (Freitag 658,6 / Vorwoche 485,5). Salzgitter liegt erfreulicherweise etwas unter den Werten der anderen Städte, hier beträgt der Wert 578,6 (Freitag 552,6 / Vorwoche 467,7) - dennoch eine deutliche Steigerung.

Lage in den Krankenhäusern


Auch die niedersachsenweite Hospitalisierungsinzidenz wird erst nach dem Wochenende aktualisiert. Die Hospitalisierungsinzidenz in Niedersachsen lag zum Abschluss der Woche bei 12,8 (Vorwoche 9,4). Damit kommt sie dem ersten Schwellenwert für das nächste Corona-Winterreifen-Szenario bereits ziemlich nahe, das liegt bei 15.

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Auch die Bettensituation hat sich im Laufe der Woche deutlich geändert. Der Anteil der Intensivbetten, die mit Coronapatienten belegt sind, wurde zwar noch mit 3,9 Prozent beziffert (Freitag 3,9 / Vorwoche 3). Laut der letzten Angabe befinden sich aber aktuell 16 Corona-Patienten in Intensivbetten: drei in Wolfenbüttel, ebenfalls drei in Salzgitter, einer jeweils in Goslar, Helmstedt und Salzgitter. Braunschweig hat weitere sieben Patienten mit Corona in Intensivbetten. Invasiv beatmet werden in der Region davon aktuell fünf Personen. In der Vorwoche waren es noch sieben Corona-bedingte Bettenbelegungen in den Kliniken, hier musste noch niemand beatmet werden.


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