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Jetzt im NLWKN-Pegelportal: Infos zu den Harz-Talsperren


Die Okertalsperre. Foto: Alec Pein
Die Okertalsperre. Foto: Alec Pein Foto: Alec Pein

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05.06.2017

Goslar. Schnell und einfach die Informationen zu den Wasserständen an den Flüssen und an der Küste abrufen können: Der NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) macht es mit seinem Onlineportal www.pegelonline.nlwkn.niedersachsen.de möglich. Das Portal wurde nun um ein weiteres Informationsangebot ergänzt.



„Neben den aktuellen Wasserständen an über 100 Pegeln, Hochwasservorhersagen, Sturmflutwarnungen und Hochwasserlageberichten können nun auch aktuelle Informationen zu den sechs großen Talsperren im Harz abgerufen werden", sagt Markus Anhalt, Leiter der Hochwasservorhersagezentrale des NLWKN in Hildesheim.

Auf dem Portal werden die Wasserstände der niedersächsischen Binnen- und Tidepegel an zahlreichen Flüssen wie Aller, Leine, Oker, Hase, Hunte oder Vechte sowie an der niedersächsischen Nordseeküste veröffentlicht, die der NLWKN mit seinen Messnetzen erhebt. Auch die Pegel der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung sind sichtbar, so dass auch Wasserstände entlang der niedersächsischen Abschnitte von Elbe, Weser und Ems zentral abrufbar sind.

Von großem Interesse sind neben den Wasserständen aktuelle Messdaten der großen Speicherbauwerke wie Talsperren und Hochwasserrückhaltebecken. Hierzu wurden 2016 bereits die Messdaten der landeseigenen Anlagen (Salzderhelden, Klein Mahner, Alfhausen-Rieste und Thülsfeld) auf dem Portal integriert. Geliefert werden die Angaben über das eingestaute Volumen und die Abgabe ins Unterwasser sowie der Füllgrad.

Besonders die Mittelgebirgsregion des Westharzes ist eine der niederschlagsreichsten Regionen in Niedersachsen. „Die von der Harzwasserwerke GmbH in Hildesheim betriebenen sechs großen Harztalsperren als Multifunktionsspeicher leisten einen wesentlichen Einfluss auf das Hochwassergeschehen, indem sie die Hochwasserabflüsse wirksam zurückhalten", erläutert Anhalt. Die Hochwasservorhersagezentrale des NLWKN arbeitet eng mit den Harzwasserwerken zusammen, da die Talsperren und die Steuerung auch im Hochwasservorhersagemodell berücksichtigt werden müssen.



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