Braunschweig

Johanniterin Ingrid Trauden bekommt Ehrenzeichen


Johanniter-Ausbilderin Ingrid Trauden erhält für ihren unermüdlichen Einsatz das Ehrenzeichen der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. für besondere Verdienste. Foto: Johanniter-Medienservice
Johanniter-Ausbilderin Ingrid Trauden erhält für ihren unermüdlichen Einsatz das Ehrenzeichen der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. für besondere Verdienste. Foto: Johanniter-Medienservice

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22.11.2017

Braunschweig. Ob Kindergartenkind, Führerscheinanwärter oder Ersthelfer im Betrieb. Ingrid Trauden gibt in ihren Kursen an sie alle weiter, wie schnelle und richtige Hilfe im Notfall funktioniert. Am Montag wurde die Johanniter-Ausbilderin für ihren unermüdlichen Einsatz mit dem Ehrenzeichen der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. (JUH) für besondere Verdienste ausgezeichnet.


JUH-Regionalvorstand Hans Joachim Halbach überreichte der verdutzten Ingrid Trauden, die nicht mit der Ehrung gerechnet hatte, am Rande einer Erste-Hilfe-Schulung Urkunde, Blumen und Abzeichen. Hans Joachim Halbach blickte in seiner Ansprache auf die bewegte Helfer-Geschichte von Ingrid Trauden zurück. Sie kam 1995 als ehrenamtliches Mitglied in den Ortsverband Braunschweig und ist seitdem stetig als zuverlässige Helferin und Ausbilderin für den Verband tätig. Von 1999 bis 2001 war sie zudem ehrenamtlich als Ortsbeauftragte für die Braunschweiger Johanniter aktiv.

„Frau Trauden, Sie sind immer sehr zuverlässig gewesen und waren uns eine große Unterstützung für den Bereich der Breitenausbildung. Ohne Ihren Einsatz hätten wohl viele Kurse nicht stattfinden können“, würdigte Hans Joachim Halbach Ingrid Traudens Verdienst. Auch nach 23 Jahren denkt die Ausgezeichnete noch nicht an das Aufhören. „Solange es geht, werde ich das weitermachen“, versichert sie. Besondere Freude macht ihr die Arbeit mit Kindern. Auch schon Grundschüler und sogar Kindergartenkinder führt sie in „Ersthelfer von morgen“-Kursen an das Thema heran. „Wir legen hier einen wichtigen Grundstein für das Bewusstsein zu helfen“, ist Ingrid Trauden überzeugt, „das, was die Kinder in den Kursen lernen, vergessen sie auch nie wieder.“

Ingrid Trauden erlebt, dass es leider oft genug vorkommt, dass einem Verunglückten oder plötzlich Erkrankten nicht geholfen wird. „Deshalb ist es mir wichtig, so vielen Menschen wie möglich beizubringen, wie sie helfen können. Immer, wenn ich einen Kurs beendet habe, erfüllt mich das gute Gefühl, dass es nun wieder etliche Leute mehr gibt, die jetzt Erste Hilfe können“, so Ingrid Trauden zu ihrer Motivation.


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