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Jubel bei den Kleinen: Endlich ist die Kerkenkita fertig!


Seit Ostern haben die Kerkenkita-Kinder auf diesen Tag gewartet: Foto: Ansgar Wilkendorf/Stadt Wolfsburg
Seit Ostern haben die Kerkenkita-Kinder auf diesen Tag gewartet: Foto: Ansgar Wilkendorf/Stadt Wolfsburg

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02.08.2017

Wolfsburg. Die Bauarbeiten an der Kerkenkita in Ehmen konnten erfolgreich und dem Zeitplan entsprechend abgeschlossen werden. Damit können die Kinder aus der Grundschule Mörse in ihre vertrauten Räumlichkeiten zurückkehren. Das gab die Verwaltung am heutigen Mittwoch bekannt.



Dagmar Wandersleb, Leiterin der Kerkenkita, stellt fest: „Insbesondere die Kinder der beiden Gruppen, die während der Bauzeit in den Ganztagsräumlichkeiten der Grundschule in Mörse untergebracht waren, freuen sich über den Umzug in ihre vertrauten Räumlichkeiten. Die vergangenen Wochen waren für alle Beteiligten heraufordernd, aber schlussendlich können wir festhalten, dass wir das Beste aus der Situation gemacht haben.“

Jan Wonszak, Leiter der Grundschule in Mörse, ergänzt: „Die Zusammenarbeit zwischen der Kita, der Stadtverwaltung und uns hat gut funktioniert. Natürlich bürgen solch außergewöhnliche Situationen immer auch ein gewisses Konfliktpotential, aber ich denke wir können mit dem Ergebnis mehr als zufrieden sein.“

Pilze hatten das Dach befallen


In 2016 wurde festgestellt, dass das Dachtragwerk des Erweiterungsbaus der Kerkenkita von holzzerstörenden Pilzen befallen war, die eine statisch relevante Querschnittsschwächung der Dachsparren zur Folge hatte. Schnelles Handeln und kurzfristige Maßnahmen zur Sicherung des Dachtragwerkes ermöglichten erste Teilerfolge, sodass die Planungen der langfristigen Lösung in Absprache mit dem Träger und der Stadt in Ruhe erfolgen konnte. Aufgrund regelmäßiger Überprüfungen konnte auch ein möglicher Schimmelbefall von Anfang an ausgeschlossen werden. Im Zuge der Arbeiten wurde in den vergangenen Wochen das komplette Dach zunächst zurück- und dann komplett neu aufgebaut.

Kostenpunkt: Rund 650.000 Euro


Die Bauzeit dauerte von Ostern 2017 bis Anfang August an. Die Kosten liegen bei rund 650.000 Euro für die Dachsanierung und Auslagerung in die bestehenden Mobilbauten der Grundschule Mörse. Dr. Christian Brinsa, Geschäftsbereichsleiter Hochbau, resümiert: „Die Ergebnisse der Untersuchungen in 2016 haben eine solch große Maßnahme unabdingbar gemacht. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die die notwendigen Arbeiten mit der entsprechenden Rücksichtnahme und Schnelligkeit umgesetzt haben.“


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