Braunschweig

Jugendfeuerwehr Watenbüttel zieht Jahresbilanz


Über das Jahr gab es bei der Jugendfeuerwehr Watenbüttel viele Aktivitäten. Fotos: privat
Über das Jahr gab es bei der Jugendfeuerwehr Watenbüttel viele Aktivitäten. Fotos: privat Foto: privat

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13.01.2017

Braunschweig. Ein weiteres Jahr in der 51-jährigen Geschichte der Jugendfeuerwehr Watenbüttel ist zu Ende gegangen. Nun liegt der Jahresbericht vor. Feuerwehrtechnik und die allgemeine Jugendarbeit standen wieder sehr umfangreich auf dem Dienstplan.



Zur geleisteten Dienstzeit:


Wie in den Vorjahren fanden die regelmäßigen Übungsdienste an jedem Dienstag von 17:30 bis 19:30 Uhr statt. Zusätzlich wurden zahlreiche Dienste an anderen Wochentagen angesetzt. Während dieser Dienste wurden durchschnittlich fast 60 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und über 20 Stunden allgemeine Jugendarbeit von jedem Mitglied geleistet. Hinzu kommen noch sieben Tage für das Stadtzeltlager in Lenste und fünf Tage für die Bildungsmaßnahme in Plauen. Über das Jahr verteilt nahm die Jugendfeuerwehr Watenbüttel unter anderem an folgend Wettkämpfen und Sonderaktionen teil: An der Delegiertenversammlung der Jugendfeuerwehr Braunschweig in der PTB, den Stadtwettkämpfen in Rüningen, dem Löschbezirks-Pokal im ehm. Löschbezirk 1, dem Stadt-O-Marsch in Rühme, am Stadtputztag, an einem Tagesausflug in den Heide-Park, an der Leistungsspangenabnahme sowie an der Abnahme der Jugendflamme Stufe 1 und Stufe 2.

Zur personellen Situation:


Am 31. Dezember 2016 hatte die Jugendfeuerwehr 29 Mitglieder. Geleitet wird sie vom Jugendfeuerwehrwart Lars Borchardt, seinem Stellvertreter Stephan Kadereit sowie den Betreuern Sven Günther, Malte Künne, Till Meine, Lena-Marie Barluschke und Florian Parkitny.

Zu den Aktivitäten des Jahres 2016:


Sitzungen und Versammlungen:
Das Dienstjahr 2016 wurde wie gewohnt mit der Jahreshauptversammlung eröffnet. Hierbei wurden unter anderem der Dienstplan für das erste Halbjahr besprochen und die beiden Jugendsprecher, Fabienne Kadereit und Fabian Manlik, gewählt. Es folgte der Elternabend, bei dem wie üblich ein Rückblick über das Jahr 2015 mit den großen Feierlichkeiten zum 50- jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr gegeben und ein Ausblick auf die Aktivitäten 2016 vorgenommen wurde. An der Delegiertenversammlung der Stadtjugendfeuerwehr in der PTB nahmen der Jugendfeuerwehrwart und sein Stellvertreter sowie die Jugendsprecher teil. Auch den Jugendfeuerwehrkommandositzungen konnten die Jugendsprecher bei Bedarf beiwohnen. Der Jugendfeuerwehrwart, sein Stellvertreter und die Betreuer nahmen darüber hinaus auch an den Bereichssitzungen teil.



Natürlich gab es auch 2016 viele Auszeichnungen. Foto: privat



Die feuerwehrtechnische Ausbildung:
Die intensive Gerätekunde am Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 10 nahm 2016 hinsichtlich der Abnahme der Jugendflamme Stufe 1 und Stufe 2 sowie der Leistungsspange einen großen Teil der Dienststunden in Anspruch. Aber auch Einsatzübungen sowie die jährliche Überprüfung der persönlichen Ausrüstung auf Vollzähligkeit und Zustand hinsichtlich der UVV standen im Fokus. Bei den übrigen Diensten wurden u. a. die Erste Hilfe, die Eisrettung oder die Aufgaben einzelner Trupps besprochen. Auch das Absichern von Unfallstellen und die Beleuchtung von Einsatzstellen waren ständige Begleiter der Ausbildung.
Die besonderen Dienste und die allgemeine Jugendarbeit 2016:
Als besondere Dienste sind im Jahr 2016 die nun schon traditionelle Teilnahme am Stadtputztag, die Beteiligung der Jugendfeuerwehr am „Lebendigen Adventskalender“ der ev. Kirchengemeinde Völkenrode-Watenbüttel oder auch der Einsatz beim Adventsmarkt beim Verkauf von Schmalzkuchen zu nennen. Neben dem Adventsmarkt beteiligte man sich zudem am Volksfestumzug und Lampionumzug der Arbeitsgemeinschaft Watenbütteler Vereine e.V.. Ein weiteres Highlight war zudem der Besuch des Heide-Parks zusammen mit dem gesamten ehemaligen Löschbezirk 1. Mit besonderer Begeisterung waren die JF-Mitglieder beim Praxisnahen Ausbildungstag im Oktober bei der Sache. In einer 24-Stunden-Schicht galt es ein umfangreiches Programm mit vielen Einsatzübungen, Dienstsport und Unterrichtseinheiten abzuarbeiten. Eine Wiederholung im Jahr 2017 ist bereits in Planung. Das Stadtzeltlager in Lenste, die Bildungsveranstaltung in Plauen und die jährliche Weihnachtsfeier rundeten das bunte Programm ab.

Besondere Wettbewerbe:


Leistungsspange
Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung, die ein Jugendfeuerwehrangehöriger innerhalb der Deutschen Jugendfeuerwehr erreichen kann. Sie wurde auf Empfehlung des Deutschen Jugendfeuerwehr-Ausschusses vom Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes gestiftet. Die Verleihung erfolgt nach einer erfolgreichen Abnahmeprüfung. An dieser Prüfung kann jeder Jugendfeuerwehrangehörige innerhalb einer Gruppe teilnehmen, der mindestens 15 Jahre alt und mindestens ein Jahr in einer Jugendfeuerwehr Mitglied ist. Die Absolventen müssen in einer Gruppe fünf verschiedene Aufgaben bewältigen: Das Auslegen einer Schlauchleitung als „Schnelligkeitsübung“ in max. 75 sec., Kugelstoßen mit mindestens 55 Metern Gesamtweite, einen Staffellauf über 1.500 m in einer Maximalzeit von 4.10 min, einen Löschangriff sowie die Beantwortung von Fragen aus den Bereichen Organisation, Ausrüstung, Geräte, Löschmittel, Löschverfahren der Feuerwehr, Unfallverhütung sowie Gesellschafts- und Jugendpolitik. Hinzu kommt noch eine „Eindrucksnote" für die gesamte Gruppe, sodass maximal 24 Punkte erreicht werden können. Im Jahr 2016 haben Ben Sandmann, Philipp Schubert, Niels Hatesuer, Fabian Manlik, Lukas Meyer und Felix Ebert die Leistungsspange errungen.
Jugendflamme Stufe 1
Die Jugendflamme Stufe 1 ist eine individuelle Leistung für jedes Jugendfeuerwehrmitglied. Die Aufgaben beziehen sich auf die Feuerwehrtechnik in Theorie und Praxis: Knoten, einen Schlauch ausrollen und ankuppeln, einen Notruf absetzen, das Setzen und Bedienen eines Standrohres, das Wissen über Schlauchlängen und Gerätschaften zur Wasserentnahme und auch ein sportlicher Teil mit Liegestützen und einem 400 m Lauf. Die Jugendflamme Stufe 1 bekamen 2016: Tim Klettke, Simon Kadereit, Denise Vogel, Lotta Rosenbaum, Fabienne Kadereit, Lukas Meyer, Justin Baars, Frederick Kumlehn und Niklas Meyer.
Jugendflamme Stufe 2
Die Jugendflamme Stufe 2 ist eine Gruppenleistung und für Jugendliche ab einem Alter von 13 Jahren zu erlangen. Hierbei galt es folgende Fertigkeiten aufzuzeigen: Feuerwehrwissen aus dem Bereich Fahrzeug- und Gerätekunde, Technik in der Jugendfeuerwehr sowie Sport und Spiel. Die Jugendflamme Stufe 2 erhielten 2016: Denise Vogel, Justin Baars, Dominik Mehlhorn, Fabian Manlik und Felix Ebert.


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