Gifhorn

Jugendhilfe im Kontext Schule: Landkreis Gifhorn startet neues Projekt

Hinter diesem Programm steckt das Ziel des Landkreises Gifhorn, eng mit den Schulen im gesamten Landkreis zu kooperieren, um an unterschiedlichen Schulstandorten Kinder und Jugendliche im Landkreis Gifhorn zielgerichteter zu fördern.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

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19.11.2020

Gifhorn. Kinder und Jugendliche im Landkreis Gifhorn dürfen sich freuen: für sie hat der Fachbereich Jugend der Gifhorner Kreisverwaltung nun sein Angebot erweitert. Es heißt „Jugendhilfe im Kontext Schule“ - kurz Jukos. Hinter diesem Programm steckt das Ziel des Landkreises Gifhorn, eng mit den Schulen im gesamten Landkreis zu kooperieren, um an unterschiedlichen Schulstandorten Kinder und Jugendliche im Landkreis Gifhorn zielgerichteter zu fördern. Vor allem richtet sich das Programm an Kinder und Jugendliche, die Unterstützung benötigen, um den Schulalltag zu bewältigen. Dies berichtet der Landkreis Gifhorn in einer Pressemitteilung.



Landrat Dr. Andreas Ebel ist überzeugt von Jukos: „Wir möchten die Jugendlichen dort abholen, wo sie die meiste Zeit verbringen – in der Schule. Hier können wir direkt und gezielt ansetzen, um mit der Hilfe von Fachkräften die nächste Generation individuell zu fördern und ihnen den Alltag zu erleichtern. Es ist mir sehr wichtig, ideale Lernbedingungen für unsere Schülerinnen und Schüler im Landkreis Gifhorn zu schaffen.“

Die Schule spiele eine immer wichtigere Rolle im Leben der jungen Bürgerinnen und Bürger. Durch Ganztagsangebote sei die Schule für viele der Lebensmittelpunkt. Über das Programm Jukos würden pädagogische Fachkräfte zu den Schülerinnen und Schülern in die Schule kommen oder unterstützen je nach Bedarf auch im familiären Umfeld. Das Programm sei ein Bindeglied zwischen Schule und dem Elternhaus. Schulängste und Mobbing seien genauso ein Thema, wie Schüchternheit und Impulskontrollstörungen. Jugendhilfe im Kontext Schule sei so individuell, wie der Bedarf jedes Kindes. Gerade der präventive und systemische Ansatz sorge dafür, dass Hilfen frühzeitig beginnen bevor Probleme chronisch werden. Damit das Ziel erreicht werde, müssten Schulen und Familien an einem Strang ziehen und sich aktiv einbringen. Dann könne die individuelle Schul- oder Lebenssituation verbessert werden.


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