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Kamingespräch zeigt Beispiele gelungener Integration

von Jan Borner


Frank Oesterhelweg mit seinen Gästen Reza Asghari, Antonio Dionga,  Yakob Dogan, Isa Keyik und Mimoza Morina. Foto: Jan Borner
Frank Oesterhelweg mit seinen Gästen Reza Asghari, Antonio Dionga, Yakob Dogan, Isa Keyik und Mimoza Morina. Foto: Jan Borner Foto: Jan Borner

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11.12.2015




Wolfenbüttel. Der CDU-Landtagsabgeordnete Frank Oesterhelweg lud am vergangenen Mittwochabend ausgewählte Gäste zum ersten Wolfenbütteler Kamingespräch ein. Das neue Veranstaltungsformat suchte in gemütlicher Atmosphäre den Austausch mit Menschen, die vor Jahren nach Deutschland geflohen und nun Teil unserer Gesellschaft sind.

"Willkommen zu einer besonderen und neuen Veranstaltungsform", begrüßte Frank Oesterhelweg am Mittwochabend seine Gäste im Hotel Kronprinz bei Kaminfeuer und Wein. Seine Gäste seien eine bunte Mischung aus Menschen, die sich politisch und sozial engagieren, erklärte er. Drei bis vier mal pro Jahr wolle er von nun an das Kamingespräch veranstalten, auch wenn im Sommer vielleicht auf den Kamin verzichtet werden könne, sagte er schmunzelnd. Beim ersten Wolfenbütteler Kamingespräch sollte es nicht um die aktuelle Flüchtlingssituation gehen, nicht um die Situation an den deutschen Grenzen oder die Lage im Nahen Osten, stattdessen, so der Landtagsabgeordnete, wolle er mit Menschen reden, die schon länger in Deutschland sind, als Flüchtlinge her kamen und fußgefasst haben. Eingeladen hatte er dazu Mimoza Morina aus dem Kosovo, Prof. Dr. Reza Asghari aus dem Iran, Yakob Dogan aus der Türkei, Antonio Dionga aus der Demokratischen Republik Kongo und Isa Keyik aus der Türkei.

Individuelle Einblicke


Im Stil einer Talkshow stellten sich die fünf Gäste zunächst vor, erzählten in groben Zügen ihre Geschichte, vom Weg aus der alten Heimat hin zu einem Neuanfang in Deutschland. Frank Oesterhelweg moderierte die Gesprächsrunde und lud alle Gäste dazu ein, Fragen zu stellen. Wie verlief die Flucht? Welche Bedeutung hatten dabei Schleuserbanden? Wie war die Ankunft in Deutschland? Wie die Anfänge mit der deutschen Sprache? Gab es Erfahrungen mit Ausländerfeindlichkeit? Die Diskussion mit betroffenen Personen, die den langen Weg der Integration nun schon hinter sich haben, konnte so einen ganz konkreten und individuellen Einblick in die Erfahrungswelt von geflohenen Menschen geben.


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