whatshotTopStory
videocamVideo

Katzenbabys aus Müllwohnung befreit

von Nick Wenkel


Den kleinen Kätzchen geht es gut. Video: Nick Wenkel

Artikel teilen per:

11.01.2017

Helmstedt. Vor einer Woche wurden neun Katzen und ein Hund vom Helmstedter Tierheim aus einer verwahrlosten Wohnung befreit. regionalHeute. de hat die kleinen Fellnasen im Tierheim besucht.



Seit über 20 Jahren arbeitet Bianca Wehnert im Helmstedter Tierheim. Die Leitung trägt sie nun schon seit fast zwei Jahren. Da sie also schon jede Menge Erfahrungen in dem Arbeitsbereichsammeln konnte, sollte man meinen, dass sie für alles abgehärtet sei. Doch es gibt immer noch Fälle, die auch sie sprachlos machen, erklärt sie gegenüber regionalHeute.de. Am vergangenen Dienstag, den 3. Januar, kam sie in eine verwahrloste Wohnung und fand dort neun zurückgelassene Katzen und einen Hund vor. Die Eigentümerin ist vermutlich zu ihrem entfernt lebendenFreund gezogen und ließ deshalb die Tiere zurück. Dass Tierheimleiterin Wehnertden Zustand der Wohnung nicht detailliert wiedergeben wollte, lässt erahnen, was sie dort ansehen musste. Sechs der neun Katzen konnte das Personalbereits direkt am Dienstag im Tierheim unterbringen. Die restlichen Kätzchen, sowie den Hund konnten sie dann ein paar Tage später abholen, nachdem die Vierbeiner sich in einer ruhigen Ecke der Wohnung versteckten. Alsminimaler Trost bleibt, dass die Besitzerin zumindest dafür sorgte, dass alle Haustiere genug Futterfür die alleingelassene Zeit hatten.


Langsam kommt auch wieder Spiellaune auf. Foto:


Den Tierchen geht es gut!


Sonst scheinen die Racker bisher auch gesundheitlich unversehrt zu sein. "Soweit geht es ihnen gut. Nur ein kleiner Schock bleibt bei den Tieren natürlich erstmal noch zurück", sagte Tierheimleiterin Bianca Wehnert gegenüber regionalHeute.de. Da gerade Katzen sehr gebietsorientiert sind, kann es auch schon mal vorkommen, dass sie Kilometer weit zu ihrem bisherigen Heim zurücklaufen. Damit das nicht passiert, bleiben die Kätzchenzunächst in den geschlossenen Wänden, bevor sie ein wenig später auch regelmäßig im Freien rumgeistern können. Da mittlerweile in dem Unterschlupf über 60 Katzen beheimatet sind, wird auch eine Namensgebung zunächst schwierig. Trotzdem wurde deutlich, dass die Angestellten ganz viel Herzblut in ihren Job stecken und sich liebevoll um ihre Tiere kümmern.


Die Katzen haben sichtlich Gefallen an der Tasche. Foto:


zur Startseite